Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Produktivitätsfaktor. Gesunde Mitarbeiter sind motivierter, kreativer und beeinflussen das Betriebsklima positiv. Im November 2018 wurde deshalb ein „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in den städtischen Kindertagesstätten eingeführt.

 

„Besonders in Kitas ist die Arbeitsbelastung für die Erzieherinnen und Erzieher enorm. Oft geht es dort lauter zu als auf einer Großbaustelle mit der Konsequenz, dass sich Stress und körperliche Belastungen auf die Gesundheit niederschlagen“, begründet Bürgermeisterin und zuständige Dezernentin Monika Kabs die Einführung des Projekts im letzten Jahr. Unter die präventiven Maßnahmen, die im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung angeboten werden, fallen beispielsweise Fitnesskurse, Übungen zur Vorbeugung von Rückenproblemen oder Sachvorträge zum richtigen Umgang mit Stress. Auch psychosomatische Sprechstunden werden angeboten.

„Es freut uns sehr, dass die Maßnahmen des Programms so gut von unseren Erzieherinnen und Erziehern angenommen werden. Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass das Betriebliche Gesundheitsmanagement eine wirkungsvolle Maßnahme ist, um Lebensqualität, Mobilität und Leistungsfähigkeit unserer Arbeitnehmer*innen nachhaltig zu verbessern“, sind sich Bürgermeisterin Kabs und der zuständige Abteilungsleiter Michael Stöckel einig.

Um das Know-How zu bündeln, kooperiert die Stadtverwaltung Speyer eng mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und Bund sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz – ein Zusammenschluss der bundesweit einmalig ist.