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DLRG warnt: Bei Gewitter ist Schwimmen lebensgefährlich
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NATUR UND UMWELT | NATUR UND UMWELT
Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 14:12 Uhr

In den öffentlichen Schwimmbädern werden die Badegäste in diesen Tagen bei wechselhaftem Wetter immer wieder aufgefordert, bei einem drohenden Gewitter, das Schwimmbecken und das Bad zu verlassen. Warum das so gefährlich ist und warum man das Schwimmbecken verlassen muss, erklärt Bernd Schmidt von der Deutschen Lebens-Rettung Gesellschaft (DLRG) vom Bezirk Vorderpfalz. Schwimmen, plantschen oder auch nur im Wasser waten ist bei aufziehendem Gewitter wie ein Kamikaze Sport. Auf der glatten Wasseroberfläche oder am Ufer ist der menschliche Körper oder der Kopf eines Schwimmers wie ein Baum auf dem freien Feld. Ein Blitz schlägt jedoch nicht immer in den höchsten Punkt ein.

Auch in einem Schwimmbad mit einem Sprungturm besteht die Gefahr eines Einschlages in allen vorhandenen Schwimmer-, Nichtschwimmer- oder Planschbecken. Das gleiche Gefahrenpotential gilt auch zuhause im Pool oder kleinem Gummiplanschbecken im Garten.
Auch bei einem entfernterem Gewitter ist aufgrund der weiträumigen Wirkung eines Blitzeinschlags das Gewässer sofort zu verlassen und sich weit ab vom Strand zu entfernen. Bei einem Gewitter im Wasser zu bleiben, ist lebensgefährlich! Schlägt ein Blitz nahe an einem Gewässer oder gar ins Wasser ein, dehnt er sich explosionsartig aus. Die entstehende Energiewelle kann bei Schwimmern, Tauchern oder allen sonstigen Wassersportlern in Booten, Verkrampfungen, Bewusstlosigkeit und Schock auslösen, die dann zu Herzstillstand und Ertrinken führen können, auch wenn ein Blitz nicht direkt beim Schwimmer einschlägt.
Im Umkreis von einigen hundert Metern ist dieser in tödlicher Gefahr, denn ein Blitz teilt sich nach einem Einschlag so auf, dass durch die besser leitenden Wege oder Pfade (hier ist es das Wasser) mehr Energie fließt. Und mit einer Geschwindigkeit von ca. 300.000 Kilometer pro Sekunde ist der Stromschlag mit einer Temperatur von bis zu 40.000 Grad Celsius etwa 900.000-mal schneller als der Schall.
Fazit: Baden bei aufziehendem Gewitter sein lassen, es ist lebensgefährlich, denn jeder hat nur ein Leben. Den Himmel beobachten; erste Anzeichen für ein aufziehendes Gewitter sind sich auftürmende Blumenkohlwolken, zuerst windstille Schwüle und darauf folgender starker Wind, Donner oder Wetterleuchten. Wenn es blitzt, dann ist es im, am, auf und auch unter Wasser lebensbedrohlich. Ein dem Blitz direkt folgender Donner bedeutet dann allerdings allerhöchste Lebensgefahr! Dann sofort das Gewässer und deren Nähe verlassen, sich in einen PKW setzen oder einen sicheren Unterstand aufsuchen. Weitere Sicherheitsinformationen können bei den Ortsgruppen im Bezirk Vorderpfalz direkt unter www.bez-vorderpfalz.dlrg.de oder bei der DLRG unter www.dlrg/rund-um-die-sicherheit  eingeholt werden. (spa/Foto: ks Archiv)
 

 

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