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Speyerer Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM), Kurt Ertel, begeht nach Betrugs- und Korruptionsverdacht Selbstmord
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SPEYER | Speyer heute
Samstag, den 21. Oktober 2017 um 21:56 Uhr
Seit gestern beschäftigt viele Speyerer die Frage: Was sind die Hintergründe für den vermutlichen Selbstmord am Freitag des örtlichen Dienststellenleiters des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in der St.Guido-Straße, Kurt Ertel. Tatsache ist wohl, dass Mitte der Woche die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, zuständig für Wirtschaftskriminalität, Ermittlungen aufgenommen hat, laut Südwestrundfunk gegen Ertel und einen weiteren LBM-Mitarbeiter.

 Der Grund sollen falsch abgerechnete Reisekostenabrechnungen im Jahr 2012 sein. Angeblich habe Ertel, gedeckt durch einen Mitarbeiter, Fahrten mit dem Dienstwagen als Dienstfahrten mit seinem Privatfahrauto abgerechnet haben. Auch gebe es laut Staatsanwaltschaft den Anfangsverdacht auf Korruption.
 Die Ermittlungen waren nach einer  37-seitigen Strafanzeige eines Privatdetektivs in Gang gekommen.  Am 17. Oktober hat es eine Durchsuchungsaktion zur Beweissicherung gegeben.
 Ertel, der sich für die Freien Wähler (FWG) um das Amt des zweiten Beigeordneten in Bad Dürkheim beworben hatte, zog nach dem Öffentlich werden der Anschuldigungen seine Kandidatur zurück.
 Offen blieb bisher, wer den Privatdetektiv mit den Recherchen beauftragt hat und aus welchem Grund. Der LBM mit Hauptsitz in Koblenz und sechs regionalen Standorten plant, baut und unterhält die Autobahnen sowie den überwiegenden Teil der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Rheinland-Pfalz. (ks)

 

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