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Breites Speyerer demokratisches Bündnis verurteilt bei gemeinsamer Aktion rechte Hetze - AfD-Anhänger beleidigt Kundgebungsteilnehmer pauschal als Deppen
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SPEYER | Speyer heute
Montag, den 15. Januar 2018 um 14:42 Uhr

"Wer meint, das Thema Frauenrechte für sich entdeckt zu haben, um damit rechte Hetze zu betreiben, der hat nichts verstanden." Mit diesen Worten erteilte Sabrina Albers, Vertreterin des Frauennotrufs Speyer, all denen eine Absage, die mit dem Tod einer 15-Jährigen in Kandel und der Vergewaltigung im Speyerer Domgarten, beides verabscheuungswürdige Verbrechen, ihr tiefbraunes politisches Süppchen kochen. Als unerträgliche Hetztiraden in den (a)sozialen Netzwerken bezeichnete Oberbürger Hansjörg Eger anlässlich einer gemeinsamen Aktion am Samstag  unter dem Motto "Gegen Gewalt und Hetze", zu der das Bündnis für Demokratie und Zivilcourage (Mitglieder sind unter anderen alle im Stadtrat vertretenen Gruppierungen), der Stadtverband des DGB und der Frauennotruf aufgerufen hatten.

Etwa 200 Menschen waren dem Aufruf gefolgt, darunter die komplette Stadtspitze, und hatten sich am Altpörtel versammelt, um gemeinsam zum historischen Rathaus zu laufen, wo gegenüber eine Abschlusskundgebung stattfand.
Eger machte erneut deutlich, dass für braunes Gedankengut in Speyer kein Platz sei, die überwiegende Mehrheit diese menschenverachtende Ideologie ablehne.
Auch Beigeordnete Stefanie Seiler ließ keine Zweifel an ihrer Abscheu vor dem Hetztiraden aufkommen. Sie rief dazu auf, dem entschieden entgegenzutreten.
Ein weiteres Mal warnte der Speyerer DGB-Vorsitzende Axel Elfert davor, die politischen braunen Brandstifter, die heute oft als Biedermänner daherkämen, zu unterschätzen.
Wie ernst zu nehmen solche Warnungen sich konnten die Protestzug-Teilnehmer direkt vor Ort erleben, als ein etwa 60-jähriger Mann in Manier des Kabarettisten "Gernot Haßknecht" vom Straßenrand lauthals herumschrie, "ihr seid alles Deppen" und sich nicht mehr beruhigen konnte. Von einem Kundgebungsteilnehmer darauf angesprochen, warum er alle Teilnehmer, also auch ihn, als Deppen beleidige, antwortete er, dass das seine Meinung sei und er das als AfD-Anhänger auch so sagen dürfe von wegen freier Meinungsäußerung. Da wird es niemanden wundern, dass er auch den Begriff "Lügenpresse" parat hatte für alles das, was nicht in sein eigenes politischen Bild passt.
Die zahlreich anwesende Polizei hat den Vorgang aufgenommen, so dass es wohl noch zu einem juristischen Nachspiel kommen wird. (ks/Fotos: ks)

 

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