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Trübbraunes politisches Süppchen: Info-Veranstaltung zur Asyl-Einrichtung schon im Vorfeld für rechte Hetzte instrumentalisiert - Arbeitskreis Asyl nähert sich sachlich dem Thema
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SPEYER | Speyer heute
Sonntag, den 04. Februar 2018 um 19:18 Uhr

Von Klaus Stein
Bereits im Vorfeld einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Landes und der Stadt Speyer zur Asylanten Erstaufnahmeeinrichtung (AfA) in der ehemaligen Kurpfalzkaserne am kommenden Dienstag schlagen die emotionalen Wogen hoch. Es ist ein Lehrbeispiel, wie die Sorgen und Ängste der Menschen von  Gruppierungen am rechten Rand des politischen Spektrums genutzt, ja sogar geschürt werden, um ihr trübes politisches Süppchen zu kochen. Vor allem in den sozialen Netzwerken wird auf einschlägigen Seiten mit diesem Thema ausländerfeindliche Hetze übelster Art betrieben anstatt sich vernünftig damit auseinanderzusetzen. Zudem kursiert ein Flugblatt in Speyer-Nord, wie immer feige anonym, mit dem versucht wird, die Stimmung anzuheizen.

Dass man sich den Problemen auch sachlich nähern kann zeigt der Speyerer kirchliche Arbeitskreis Asyl. Im Vorfeld der Info-Veranstaltung hat er einen Fragenkatalog zusammengestellt und an die Integrationsministerin Anne Spiegel geschickt:
- Warum setzt man in Speyer auf Massenunterkünfte mit dem Risiko der Ghettobildung anstatt auf dezentrales Unterbringung?
- Warum kündigt nun die Stadt Speyer gegen den Willen der BewohnerInnen die von diesen Geflüchteten bewohnten Wohnungen und bringt sie in den
Sammelunterkünften unter?
- Wie lange sollen die AfA BewohnerInnen dort bleiben?
- Wann werden sie spätestens kommunal zugewiesen?
- Was passiert wenn die angestrebte Aufenthaltsdauer länger ist?
- Werden Frauen und Kinder, Familien, allein reisende Männer separat untergebracht?
Auch Fragen zum vorgesehenen Personal und dessen Qualifikation sowie zur Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern werden gestellt.
Es darf nicht vergessen werden, dass es um Menschen geht, die teilweise schreckliche Erfahrungen machten, um Frauen und Kinder. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass bei überwiegenden Mehrheit der Speyerer die Sprache der Unmenschlichkeit rechter Pamphlete nicht verfängt, wo Menschen zur Sache degradiert werden.
Es wird aber eine kleine, wenn auch lautstarke Minderheit versuchen, die Info-Veranstaltung für ihre Hetzpropaganda zu nutzen. Sie sind nicht an sachlichen Informationen interessiert. Es bleibt nur zu hoffen, dass genügend besonnene Speyererinnen und Speyerer kommen und klar machen, dass die Domstadt „Bunt statt Braun“ ist.

 

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