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Neue Ideen für die Rheinpromenade: Offenen Planungsprozess - SPD-Fraktion und Beigeordnete Seiler informieren sich über Gestaltungsmöglichkeiten
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 04. April 2018 um 15:51 Uhr
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung haben sich  vor einigen Tagen gut ein Dutzend Bürgerinnen und Bürger sowie SPD-Ratsmitglieder mit der Beigeordneten und Oberbürgermeister-Kandidatin Stefanie Seiler und dem Fraktionsvorsitzenden Walter Feiniler am Flaggenmast getroffen, um sich bei einer Begehung des Rheinufers über den Zustand der Flächen, über die Attraktivität für die Naherholung und über notwendige Handlungsschwerpunkte auszutauschen.

Die Teilnehmer der Begehung sahen vor allem im Abschnitt zwischen Speyerbach-Mündung und Flaggenmast gestalterischen Handlungsbedarf, da sich hier seit dem Bau des Rondells und dem Aufstellen der Zeunerschen "Welle" nichts fortentwickelt habe, was dem Präsentations- und Naherholungscharakter des Rheinufers gerecht werden konnte.
Hier sei, so Stefanie Seiler, ein Ideenwettbewerb mit ernst gemeinter Bürgerbeteiligung vonnöten. Beispiele für eine Revitalisierung, so die Teilnehmer, wären die Neugestaltung des Rondells, etwa mit einem Pavillon, Baumpflanzungen oder einem Kleinkindspielplatz, ansprechende Pflasterbeläge ringsum und eine Vereinheitlichung des Mobiliars, ergänzt um Liegen und kleine Picknick-Sitzgruppen.
Besonders angetan hatte es der Gruppe das alte Sportfeld am Rhein. Hervorragend angebunden an die Rheinallee, die Uferpromenade und an den Weg entlang des Speyerbachs und mit einem riesigen Potential für urbane Naherholung werden hier laut den Teilnehmern vielfältige Möglichkeiten für Sport, Spiel, naturnahe Gestaltung und notwendige Infrastruktur gesehen, die es zu nutzen gelte. "Auf keinen Fall", so die Anwesenden, "darf hier ein Parkplatz hin!" Das historische Kassenhäuschen müsse erhalten werden, die Umkleiden könnten als Zentrum der Versorgung umgebaut werden. Für die "Halfpipe" der Skater wäre ein neuer Standort unter der Rheinbrücke, nahe beim Kanu-Club, bestens geeignet.
Im weiteren Verlauf wurde der Leinpfad zwischen der Salierbrücke und dem "Aalschocker Paul" besichtigt. Hier zeigten sich Wohl und Wehe des Tourismus in Speyer: Durch Hochwasser und Zulieferverkehr zu den Kreuzfahrschiffen sind die Wege ausgefahren und müssten gepflastert werden. Ein Schiff, das am Anlieger festgemacht hatte, muss zur Eigenstromversorgung sein Dieselaggregat ständig laufen lassen. Hier ist dringend Abhilfe durch eine Landstromversorgung geboten. Erfreut sahen die Teilnehmer hier neue Strom-Verteilerkästen vor den Steigern.
Für die auch behindertengerechte Anbindung der Kreuzfahrtgäste an die Reisebusse für die Tagesausflüge stellt sich für die Teilnehmer die Notwendigkeit dar, hier neue Parkmöglichkeiten zu schaffen. Für Busse geeignet wären der Parkplatz hinter dem Naturfreundehaus und der in Verlängerung des Jugendherberg-Parkplatzes.
Über allem sehen SPD-Fraktion und Oberbürgermeister-Kandidatin aber die Beteiligung der Bürger/innen in einem offenen Planungsprozess, in dem alle Anregungen und Ideen gesammelt und diskutiert werden können. (spa/Foto: privat)

 

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