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Stellungnahme von Stadt und Forst zu Kritik von Bündnis90/Die Grünen: "Standards für nachhaltige Forstwirtschaft eingehalten und Arbeitssicherheit gewährleistet"
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SPEYER | Speyer heute
Dienstag, den 20. November 2018 um 15:13 Uhr
Vor einigen Tagen hatten die Speyerer Grünen nach einer Begehung Kritik geübt an der Arbeitssicherheit bei Baumfällarbeiten im Speyerer Stadtwald und am ökologischen Konzept. Die Stadtverswaltung nimmt dazu wie folgt Stellung: "Keine Mängel bei den aktuell laufenden Fällarbeiten im Stadtwald und keine Konflikte mit den Schutzzielen des FFH- und Vogelschutzgebietes, so das Ergebnis eines externen Audits in Stadt- und Stiftungswald nach dem neuen FSC-Standard 3.0 (Forst Stewardship Council) –einem anerkannten System zur zertifizierten nachhaltigen Forstwirtschaft.

Die von Stadt und Forst beauftragte Waldbegehung entkräftet die 5-seitige Kritik  der Stadtratsfraktion Bündnis90/die Grünen an den forstwirtschaftlichen Maßnahmen im Stadtwald Speyer West. „Zusammenfassend können wir sagen, dass der Auditor keine wesentlichen Verstöße gegen FSC-Standards festgestellt hat, auch nicht im aktuellen Hiebsbereich nahe der Iggelheimer Straße, “ stellt Beigeordnete Stefanie Seiler klar. Ferner verweist sie darauf, dass im Vorfeld aller Durchforstungsmaßnahmen auf der Grundlage des NATURA 2000-Managementplanentwurfs ein Informationsaustausch mit der Oberen Naturschutzbehörde stattfinde. Das Forsteinrichtungswerk selbst wurde von Mitarbeitern der Landesforstverwaltung erstellt und entspricht den gegebenen Standards.
Im Hinblick auf die Arbeitssicherheit betonten Forst und Stadt, dass diese auch bei den aktuell laufenden Fällarbeiten im Speyerer Stadtwald gewährleistet seien. Das beauftragte Unternehmen habe die Fällarbeiten in Anwesenheit von 4 Arbeitskräften durchgeführt. Neben dem Harvester-Fahrer seien dies der Forwarder-Fahrer sowie zwei Waldarbeiter mit Motorsägen.
Die Einschlagsmaßnahmen an der Iggelheimer Straße basieren auf der mittelfristigen Betriebsplanung: „Die jährlichen Forstwirtschaftspläne werden im Umweltausschuss regelmäßig beraten und mit dem Haushaltsplan im Stadtrat verabschiedet. Die Vermarktung des aktuell eingeschlagenen Holzes über das Forstamt Pfälzer Rheinauen erfolgt im Jahr 2018 zu noch einträglichen Preisen. Im Forstrevier Speyer werde naturnahe Forstwirtschaft betrieben; d.h. Waldumbau und Waldentwicklung finden in erster Linie über Naturverjüngung statt. Pflanzmaßnahmen würden nur punktuell durchgeführt, so beispielsweise mit Stieleichen im südlichen Auwald.“
Ferner weist Umweltdezernentin Seiler darauf hin, dass die Entwicklung des Speyerer Waldes im Zuge der Beratungen zur Forsteinrichtung im Umweltausschuss und im Beirat für Naturschutz ausführlich diskutiert und beraten wurden und dies auch unter Berücksichtigung der Naherholungsfunktionen erfolgt sei. Im Zusammenhang mit dem FNP (Flächennutzungsplan) wurde für den Stadtwald ein Naherholungskonzept erstellt, das gleichzeitig den Schutz der Binnendünen berücksichtigt.
Vor dem Hintergrund der von den Grünen angesprochenen Wildschadensproblematik, erinnert die Stadt an das Jagdkonzept, das entsprechend der FSC-Kriterien vorliegt. „Die regelmäßig erstellten Verbissgutachten zeigen auf, dass die waldbaulichen Ziele im Speyerer Stadt- und Stiftungswald nicht gefährdet sind“, erläutert Seiler.
Sollte die Zielsetzung der Waldwirtschaft, wie von den Grünen gefordert, neu ausgerichtet werden, setze dies zunächst eine Beratung und Beschlussfassung in den zuständigen Gremien (Umweltausschuss, Stadtrat) mit Bereitstellung der hierfür erforderlichen Ressourcen, voraus, zeigt Umweltdezernentin Seiler den Verfahrensweg auf."

 

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