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Der einzige Impfstoff gegen Krebs: Prof. Dr. Gerald Haupt empfiehlt HPV-Impfung für Jungen
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SPEYER | Speyer heute
Dienstag, den 27. November 2018 um 11:26 Uhr
Seit Juni 2018 gilt die bisherige HPV-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für Mädchen aus dem Jahr 2007 auch für Jungen von 9 bis 17 Jahren. Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) schützt beide Geschlechter vor HPV-bedingten Krebserkrankungen und Anogenitalwarzen. Sie wird jetzt auch für Jungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. "Dieser Impfstoff ist weltweit der einzige Impfstoff gegen Krebs", berichtet Prof. Dr. Gerald Haupt. "Länder, wie z.B. England oder Australien, die diesen Impfstoff bereits einsetzen, erzielen eindeutig einen erfolgreichen Rückgang HPV-bedingter Erkrankungen."

Humane Papillomviren (HPV) sind Erreger der häufigsten sexuell übertragbaren Viruserkrankungen und werden über Haut- und Schleimhautkontakt übertragen. Kondome bieten keinen ausreichenden Schutz. Einige der über 200 verschiedenen HPV-Typen verursachen bei beiden Geschlechtern gutartige, aber hoch ansteckende Warzen im Anogenitalbreich, andere sogenannte Hochrisikotypen können bösartige Zellveränderungen auslösen.
Rund 80 Prozent aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich mindestens einmal im Leben mit HPV. Meist bleibt die Infektion unbemerkt und heilt ohne Behandlung aus. Bei einem geringen Teil der Infizierten kann das Immunsystem die Infektion nicht besiegen, sie bleibt bestehen und kann über Jahre Zellveränderungen hervorrufen, die sich über Krebsvorstufen zu Krebszellen entwickeln können. Dazu gehören Karzinome des Gebärmutterhalses, der Schamlippen und Scheide, des Penis, des Darmausgangs sowie im Mund- und Rachenraum. 
Als Neunfachimpfstoff verabreicht, kann die Impfung bei beiden Geschlechtern mehr als 90% der Genitalwarzen sowie der HPV-bedingten Krebsarten und deren Vorstufen verhindern. Eine frühe Impfung erzeugt die beste Immunantwort und sollte optimalerweise vor Aufnahme sexueller Aktivitäten erfolgen. Aber auch nach ersten Sexualerfahrungen kann die Impfung noch von Nutzen sein.
"Die HPV-Impfung ist eine historische Chance zur Krebsprävention in Deutschland. Niedergelassene Urologen können und wollen zu einer verbesserten Impfquote bei Jungen beitragen – sie müssen nur bei Ihnen vorbeikommen", sagt Prof. Dr. Gerald Haupt. Mädchen können sich bei Frauenärzten ebenfalls kostenlos impfen lassen.

Die wichtigsten HPV-Infos in Kürze:
Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, Peniskrebs beim Mann, Karzinome im Mund- und Rachenraum sowie am Darmausgang bei beiden Geschlechtern: 7850 Krebserkrankungen bei Frauen und Männern werden jährlich in Deutschland durch Humane Papillomviren (HPV) ausgelöst, außerdem eine um ein Vielfaches höhere Zahl an Anogenitalwarzen. Als Neunfachimpfstoff verabreicht, kann die HPV-Impfung bei beiden Geschlechtern mehr als 90% der Genitalwarzen sowie der HPV-bedingten Krebsarten und deren Vorstufen verhindern. Seit Juni 2018 gilt die bisherige HPV-Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut für Mädchen aus dem Jahr 2007 ebenfalls für Jungen von 9 bis 17 Jahren. Auch die Kosten für die Jungenimpfung werden künftig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

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