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Neue Schule für Physiotherapie in Speyer offiziell eröffnet
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SPEYER | Speyer heute
Donnerstag, den 29. November 2018 um 17:27 Uhr
"Hier bewegt sich was!" – So lautet der Slogan der neuen Schule für Physiotherapie am Sankt Vincentius-Krankenhaus in Speyer. Bei der offiziellen Eröffnung bezog sich der Geschäftsführer der Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern, Dr. Wolfgang Schell, auf diesen Slogan. Zum 1. Oktober startete der Schulbetrieb mit dem ersten Ausbildungsjahrgang und 31 Schülerinnen und Schülern. Die Krankenhaus-Stiftung betritt mit dieser Schule Neuland, so Schell.

Ihre Bedeutung sei jedoch ohne Zweifel groß: "Wir brauchen Physiotherapeuten, nicht nur in unseren zwei Krankenhäusern. Sie gehören bei uns zum Behandlungsteam und sie fehlen auch im ganzen Land: Bis 2030 werden uns in Rheinland-Pfalz 400 Physiotherapeuten fehlen", zitierte er entsprechende Studien.
Schon seit Jahren ist die Ausbildung von Physiotherapeuten sowohl im Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer als auch im Krankenhaus Zum Guten Hirten in Ludwigshafen in Kooperation mit der Akademie für Gesundheitsfachberufe möglich. Aufgrund der Abschaffung des Schulgeldes für diese Ausbildung sei es für die Krankenhaus-Stiftung bald klar gewesen, dass die Übernahme der Ausbildung gut ins eigene Profil passe.
Die offizielle Eröffnung fand im größten der neuen Schulräume statt. Im gesamten Erdgeschoss des ehemaligen Wohnheims sind in den vergangenen Monaten moderne und helle Räume entstanden. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier nicht an Tischen, sondern direkt an Behandlungsliegen, wo sie die theoretischen Kenntnisse auch sofort praktisch üben können. Während sie im ersten Ausbildungsjahr in Vollzeit hier lernen, sind sie im zweiten und dritten Jahr vor- oder nachmittags in der Schule beziehungsweise an ihren Praxisorten.
Für Geschäftsführer Schell passt die Schule noch in weiterer Hinsicht zu den Niederbronner Schwestern: "Von Beginn an ging es den Schwestern neben den Nöten und Leiden der Menschen auch darum, ihnen zu helfen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen." Bildung sei dafür ein wichtiges Werkzeug, so Schell. Und so komplettiere die neue Schule das Bildungsangebot. Denn die Krankenhaus-Stiftung unterhält bereits eine Schule für Gesundheits- und Krankenpflege.
Monika Kabs, Bürgermeisterin der Stadt Speyer, freut sich ebenfalls über die neue Schule und erinnerte in ihrem Grußwort an die "Erfolgsgeschichte" der Niederbronner Schwestern in Speyer. "Mit jeder Modernisierung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung der Stadt und zur Standortsicherung." "Das Vincenz", wie die Speyerer liebevoll das Krankenhaus nennen, leiste darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum gut aufgestellten Schulstandort Speyer.
Neben Schulleiter Markus Weber steht das Schulteam bereits fest: Es besteht aus drei Lehrkräften und einer Sekretärin. Er habe sich auf den Start sehr gefreut, bekannte Weber bei der Eröffnungsfeier. Er selbst hat vor 19 Jahren seine Ausbildung zum Physiotherapeuten begonnen, sich berufsbegleitend weitergebildet, den Bachelor und Master absolviert und bereits einen Schulstandort der Akademie für Gesundheitsfachberufe geleitet. In Speyer sieht er eine neue Herausforderung, auf die er sich freut.
Auch er griff in seiner Ansprache den Slogan "Hier bewegt sich was" auf und erzählte, was sich in den Schulräumen in den vergangenen Monaten bewegt hat. "Hier musste ganz schön was getan werden", so Weber, der sich mit dem Ergebnis sichtbar zufrieden zeigt. Sein Anspruch an sich selbst und sein Team: "praxisnahes Wissen vermitteln und die Schülerinnen und Schüler optimal auf den anspruchsvollen Beruf vorbereiten." In Kooperation mit der Hochschule für gesundheitsorientierte Wissenschaften Rhein-Neckar (HGWR)  ist es zudem möglich, ausbildungsbegleitend einen Bachelor-Abschluss zu erreichen. International sei es inzwischen Standard, dass die Ausbildung zum Physiotherapeuten akademisiert sei, erläuterte Prof. Dr. Konstantin Beinert von der HGWR. "Die Medizin hat sich weiter entwickelt, und das bedeutet auch, dass Physiotherapeuten viel mehr lernen und wissen müssen", betonte er. Wenn diese Berufsgruppe immer besser qualifiziert und immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sei, komme das den Patienten, den Kliniken und schließlich auch dem Gesundheitswesen und der Gesellschaft zu Gute.
Dass das Lernen an der neuen Schule immer auch unter einem guten Segen steht, darum bat Klinikseelsorgerin Pfarrerin Claudia Enders-Götzelmann in einer kurzen Andacht. Danach bestand ausgiebig Gelegenheit zum Feiern und Besichtigen der neuen Räume.

 Professioneller Auftritt mit passendem Namen: Marching Bones der Musikschule Speyer

 

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