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Stadtentwicklung nicht nur Baupolitik - Integrierter Ansatz bei Klausurtagung nicht zu erkennen
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SPEYER | Speyer heute
Donnerstag, den 17. Januar 2019 um 11:40 Uhr
Kommentar von Klaus Stein
"Da wird plötzlich konstruktiv miteinander geredet, wenn keine Presse mit dabei ist", so die Einschätzung eines Teilnehmers der Klausurtagung zur Stadtentwicklung am Dienstag. Bei der von der neuen Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler initiierten Veranstaltung wurden auch wichtige Punkte angesprochen. Allerdings scheint die Mehrzahl der Kommunalpolitiker die Stadtentwicklung isoliert als Frage der Bautätigkeit zu sehen. Das ist meiner Meinung nach viel zu kurz gedacht.

Mindestens so Wichtig für die Zukunft der Stadt wie das Bauen ist es, eine Verkehrswende hinzubekommen. Auch dürfen unter dem Strich bei aller Nachverdichtung nur so viele Flächen bebaut werden, wie an anderer Stelle "entsiegelt" werden können Stichwort Klimaschutz. Und da verzahnen sich die beiden großen Themenkomplexe. Ein moderner, innovativer und Nutzerorientierter öffentlicher Personennahverkehr, vernetzt mit Rad, Bahn und Carsharing, kann den Bürgern den Verzicht auf das eigene Auto erleichtern. Erhöhter Druck durch den Wegfall von Parkmöglichkeiten in den zugeparkten Wohnquartieren bei gleichzeitigem Angebot von neuen Parkdecks am Rand solcher Quartiere wie das der Gewo in Speyer West ermöglicht den Rückbau von Straßen und Garagenhöfen, schafft Freiraum zum Bau von Wohnungen.
Das wäre ein Beispiel für moderne Stadtentwicklungspolitik. Dagegen erscheint das, was in der Klausurtagung besprochen wurde, ziemlich zaghaft und wenig inspiriert.
Es ist trotzdem lobenswert, wenn die neue OB der Stadtentwicklung einen hohen Stellenwert einräumt. Allerdings ist das restliche "Personal" das gleiche geblieben, das in den zurückliegenden Jahren zwar in Sonntagsreden beispielsweise beim Verkehr von einem notwendigen Paradigmenwechsel redete, aber nicht entsprechend handelte.
Was wir in Speyer brauchen ist eine neue "Agenda 2030".

 

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