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Blutbuche auf dem Kindergartenspielplatz muss weichen - 120 Jahre alter Baum ist von Pilz und Fäulnis befallen
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SPEYER | Speyer heute
Dienstag, den 26. Februar 2019 um 20:11 Uhr
Eine 120 Jahre alte, bisher unter Naturschutz stehende Blutbuche auf dem Spielplatz des Katholischen Kindergartens St. Joseph im Mühlturmpark muss gefällt werden. Der Baum gehört dem Caritasverband für die Diözese Speyer, da das Grundstück und das Gebäude des Kindergartens im Besitz der Caritas sind und der Kindergarten dort Mieter ist. "Wir bedauern es außerordentlich, dass wir diesen Baum fällen müssen", sagte die Pressesprecherin des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, Melanie Müller von Klingspor. "Aber die Sicherheit der Kinder geht vor."

Im Dezember wurde festgestellt, dass die 18 Meter hohe Buche am Stammfuß mit Hallimasch - einem – Pilz befallen ist. "Mehrere Messungen der Stadtverwaltung als Unterer Naturschutzbehörde haben ergeben, dass der Baum im Stammfuß eine kegelförmige Fäule von der Wurzel hoch in den Stamm aufweist", zitiert Müller von Klingspor aus der Begründung der Unteren Naturschutzbehörde für das Aufheben des Schutzstatus des Baumes. "Aufgrund dieser Fäule ist die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet." Der Baum müsse gefällt werden, bevor er Blätter austreibt. "Wenn der Baum ab dem Frühjahr belaubt ist, wirkt die Krone wie ein Segel, das bei Wind entsprechend Widerstand leistet. Da jedoch die Wurzel von unten keilförmig in den Stamm hinein faul ist, kann der Baum bei Wind ganz leicht umfallen", so die Stadtverwaltung in ihrem Schreiben an die Caritas. Die Krone hat einen Durchmesser von etwa 16 Metern. Wegen des Standortes auf dem Kindergarten-Spielplatz müsse der Baum möglichst schnell gefällt werden.
Der Caritasverband wird mit der Fällung einen Fachbetrieb beauftragen. Der Naturschutz für den Baum ist seit dem 6. Februar aufgehoben. (Text und Foto: Caritasverband für die Diözese Speyer)

Stichwort Blutbuche
Die Blutbuche oder Purpurbuche, so genannt wegen ihrer rötlichen Blätter, ist eine Mutation der Rotbuche. Blutbuchen sind seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Die sogenannte Mutterblutbuche stammt aus dem Possenwald nahe der Stadt Sondershausen in Thüringen. Ihre Kultur begann ausgehend vom Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen bis in alle Welt und gilt als beliebter Parkbaum. Die Rotfärbung des Laubes ist auf das Fehlen eines Enzyms zurückzuführen, das die normalerweise nur in der Epidermis junger Blätter vorkommenden Anthocyane abbaut. Die Epidermis des Blattes ist somit nicht mehr durchsichtig, sondern rötlich gefärbt und das Blattgrün im Innern des Blattes nicht mehr sichtbar. Blutbuchen verlieren im Lauf der Vegetationsperiode die rote Farbe, sie vergrünen allmählich und sind dem flüchtigen Betrachter im Herbst kaum noch als Blutbuchen zu erkennen. Sonnenblätter enthalten meist mehr Anthocyane als Schattenblätter, die grünlicher sind. Blutbuchen können 30 Meter hoch und über 200 Jahre alt werden.

 

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