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Politischer Aschermittwoch der SPD: Feiniler sprach von weiterem Niedergang der Domstadt-CDU - Europa nicht "rechtsextremen Hetzern" überlassen
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SPEYER | Speyer heute
Sonntag, den 10. März 2019 um 20:20 Uhr
Ein alljährlich wiederkehrendes Ritual ist der politische Aschermittwoch. Zum Beginn der Fastenzeit treffen sich Landauf Landab die Anhänger der Parteien, oft in Bierzelten oder Wirtshaussälen, um über die jeweiligen politischen Gegner so richtig herzuziehen. Das soll auf niederschwelligem Niveau den Zusammenhalt stärken und in Wahlkampfzeiten die eigenen Anhänger mobilisieren. Meist werden dabei eingelegte saure Heringe gegessen, um den eventuellen Fasnachts-Nachwehen entgegenzuwirken.

Auch die Speyerer SPD pflegt den politischen Aschermittwoch und so trafen sich die Genossinnen und Genossen im Gemeindesaal der Auferstehungskirche. Der Andrang war größer als erwartet, sodass noch Tische und Stühle aufgebaut werden mussten.
Eigentlich war der SPD-Stadtrats-Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat für die Stadtratswahl, Walter Feiniler, der einzige Redner. Als Überraschungsgast sprach aber der Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Frank Börner ein längeres Grußwort, in dem er die Geschlossenheit der SPD beschwor.
Ob es an der kirchlichen Umgebung lag, jedenfalls ging Feiniler mit dem politischen Gegner ziemlich pfleglich um. Natürlich gab es einige Seitenhiebe Richtung CDU, sprach von einer krachenden Niederlage im OB-Wahlkampf und einen weiteren Niedergang der Speyerer Union.
Außer einer roten Pappnase in der Schreibtischschublade habe der abgewählte CDU-Oberbürgermeister seiner Nachfolgerin von der SPD, Stefanie Seiler, wenig positives hinterlassen. Feiniler lobte hingegen die Amtsführung der neuen OB, die in 64 Tagen schon einiges angestoßen habe.
Ansonsten wiederholte er die Eckpunkte der SPD im Wahlkampf, nannte die Wohnraumpolitik als zentrales Thema, das man nicht der CDU und den Spekulanten überlassen dürfe.
Weitere Punkte waren der Erhalt von Natur und Umwelt, insbesondere des Russenweihers. Eine Landesgartenschau, wie von der SPD angeregt, könnte wichtige Impulse für die Stadtentwicklung geben. Außerdem setze sich die SPD für mehr Ganztagsschulplätze, bessere Randzeitenbetreuung und mehr Schulsozialarbeit sowie für eine verbesserte Teilhabe beeinträchtigter Menschen ein.
"Wir brauchen mehr Sozialpolitik in unserem Land", warf Feiniler einen Blick auf die Bundespolitik. Die SPD habe das klar erkannt und in jüngster Zeit einige Initiativen ergriffen. Auch dürfe man Europa nicht "rechtsextremen Hetzern" überlassen.
Die von Louis Seiler zubereiteten Heringe mit Pellkartoffeln, wahlweise Hausmacher Wurst, mundeten vorzüglich, so dass die Stimmung nicht besser sein konnte. (ks/Fotos: ks)
 

 

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