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Bürgergemeinschaft Speyer stellt "Sinnhaftigkeit" des geplanten Abrisses des Hauses Fischergasse 35 infrage
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 03. April 2019 um 12:40 Uhr
Mit einer Anfrage zu dem geplanten Abriss eines Wohnhauses in der Fischergasse 35 wandte sich die Bürgergemeinschaft an die Oberbrügermeisterin: "Die Fischergasse (zuerst erwähnt 1339 als "vischergassen") liegt im Kontext der historischen Altstadt der Stadt Speyer im Bereich einer bereits im Mittelalter gewachsenen Vorstadt von Speyer. Dabei stellt die Fischergasse ein geschlossenes, intaktes städtebauliches Erscheinungsbild der früheren Speyerer Fischervorstadt dar. Der gesamte Straßenbereich ist von hohem kulturhistorischem Wert und in seinem gesamten Straßenbild erhaltungswürdig, einheitlich und harmonisch. Das Wohngebäude Fischergasse 35 steht in städtischem Besitz und soll gemäß Stadtratsbeschluss gegebenenfalls abgerissen werden.

Dort sollen Parkplätze errichtet werden. Durch die inzwischen erfolgten Rückmeldungen aus der Bevölkerung ergeben sich für uns jedoch nunmehr berechtigte Fragen zur Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens: I. Durch den Abriss dieses Gebäudes würde ein empfindliches, städtebauliches "Loch" in den Straßenzug gerissen werden. Dies würde den städtebaulichen Gesamteindruck der Fischergasse empfindlich stören, nicht zuletzt durch den dann freien Blick auf das dahinterstehende Mehrfamilienwohnhaus (ein den Maßstab der Fischergasse sprengendes Gebäude). Frage 1: Wurde dies städtebaulich untersucht und von der Stadtplanung befürwortet? Frage 2: Wäre dies nicht Gegenstand einer Begutachtung durch den Gestaltungsbeirat? II. Der "erforderliche" Abriss wurde mit der nicht sanierungsfähigen Bausubstanz des Gebäudes begründet und eventuell durchfeuchteten Kellerwänden. Nach nunmehr vorliegenden Aussagen ist der Zustand wohl nicht in einem nicht mehr zu sanierendem Zustand und kann durchaus erhalten werden. Durch den Abriss würde hier zentraler, kostengünstiger Wohnraum dauerhaft entfernt werden, da ein Neubau nach der heutigen Bauordnung nicht mehr möglich wäre, das jetzige Gebäude aber gerade der Baukultur der damaligen Vorstadt entsprach und gerade typisch für diesen Bereich ist. Auch die Kellerwände sind gerade typisch für diese Bauzeit ausgeführt, "trockene Kellerwände" gibt es praktisch für diese Bauzeit im gesamten Altstadtbereich nicht. *"Vergeßt das eigne Wohl, sorgt euch um das öffentliche" Inschrift über der Tür, die zum Großen Rat der Stadt Dubrovnik führt.
Wenn nunmehr durch die Stadt oder die GEWO eine Sanierung des Gebäudes höchstwahrscheinlich tatsächlich nicht machbar und rentabel ist, so stellt sich dennoch folgende Frage 3: Wurde ein Verkauf des Anwesens (z.B. zum Grundstückswert) an Privatpersonen geprüft, die eine Sanierung höchstwahrscheinlich günstiger vornehmen könnten? In diesem Zusammenhang stellt sich noch eine weitere Frage: Warum sind die beiden Dachflächenfenster auf der Rückseite des Gebäudes stark geöffnet? Regenwasser kann dadurch eindringen und zusätzliche Schäden verursachen. III. Die Schaffung von zusätzlichen Stellplätzen ist zwar grundsätzlich nicht verkehrt, im vorliegenden Fall aber nicht unbedingt angezeigt: Zerstörung des Straßenbildes, Schaffung nur weniger Plätze (4-5 ?) mit komplizierter Zufahrt. Und dies unter Vernichtung vorhandenen günstigen Wohnraums. Zudem stellt sich hier folgende Frage 4: In unmittelbarer Nähe sind ausreichend öffentliche Parkplätze vorhanden. Kann daher nicht für diese Plätze ein Berechtigungsschein für Anwohner für begründete Fälle vergeben werden, oder ist dies ja bereits jetzt der Fall? Aus obigen Gründen sollte ein Abriss des Gebäudes zunächst nicht erfolgen und ein Verkauf des Gebäudes zur Erhaltung günstigen Wohnraums geprüft werden. Die städtebaulichen Beeinträchtigungen sollten ebenso vorab nochmals eingehend geprüft werden."
 

 

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