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Ein Stück sicherer: Schöpfwerke am Speyerbach Meilenstein für den Hochwasserschutz in Speyer - 6 Millionen Euro verbaut
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SPEYER | Speyer heute
Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 07:02 Uhr

 

Bei Frostigen Temperaturen, aber auch Glühwein und Brezeln, wurden gestern nach zweijähriger Bauzeit zwei Schöpfwerke am Speyerbach durch die rheinland-pfälzische Umweltministerrin Margit Conrad, den Präsidenten des SGD Süd Professor Hans-Jürgen Seimetz und Oberbürgermeister Werner Schineller eingeweiht, die gemeinsam eine Tafel enthüllten.

 

Mit der Fertigstellung der beiden Hochwasserpumpwerke in Speyer werde der Hochwasserschutz für die Stadt deutlich verbessert, betonten alle drei Redner.
"Damit wird insbesondere die historische Altstadt Speyer geschützt. Speyer verfügt damit über einen 100-jährlichen Hochwasserschutz. Mit Fertigstellung aller Rückhalteschutzmaßnahmen am Oberrhein wird Speyer vor einem ein 200-jährlichen Hochwasser geschützt sein, betonte Seimetz.
Umweltministerin Conrad sagte heute bei der Einweihung der beiden Hochwasserpumpwerke: „Mit dem Bau der Hochwasserpumpwerke am Speyerbach und an der Einmündung des Hilgardgrabens in den Speyerbach wird der Hochwasserschutz für die Stadt Speyer deutlich verbessert. Damit ist ein Meilenstein des laufenden Bauprogramms des Landes zum Hochwasserschutz in Speyer fertig gestellt.“
Die Kosten der die Stadt Speyer schützenden Hochwasserschutzmaßnahmen, darunter Deichertüchtigungen, Schöpfwerke sowie die beiden neu errichteten Schöpfwerke, liegen bei etwa 29 Millionen Euro. Allein für die beiden neuen Pumpwerke betragen die Kosten 6 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wird mit 90 Prozent durch das Land finanziert, 10 Prozent der Kosten trägt die Kommune. Den Betrieb der Anlage übernimmt die Stadt Speyer.
Auf Höhe des Hilgardgrabens wurde ein Verschlussbauwerk errichtet, das bei Rheinhochwasser den Rückstau in den Speyerbach verhindert. Um den Aufstau im Speyerbach durch das binnenseitig weiterhin zufließende Wasser zu begrenzen, pumpt das größere Pumpwerk am linken Ufer Wasser aus dem Speyerbach, das kleinere Pumpwerk am rechten Ufer entlastet den Hilgardgraben. Das Projekt „Hochwasserschutz Speyer“ ist Teil des laufenden Bauprogramms zum Hochwasserschutz am Oberrhein. Neben dem Bau der Hochwasserrückhaltungen ist die Ertüchtigung der 160 Kilometer langen Rheinhauptdeichlinie Schwerpunkt des Programms. Hier geht es um die Sicherheit von rund 700.000 Menschen, davon leben rund 250.000 Menschen in Rheinland-Pfalz.
Umweltministerin Conrad: „Die Sicherheit und die Lebensqualität an den großen und kleinen Flüssen hängt von einer funktionierenden Hochwasservorsorge und intaktem Hochwasserschutz ab. Dies gilt besonders bei einem zu erwartenden Anstieg von Starkniederschlägen und Extremereignissen wie Hochwasserperioden angesichts des Klimawandels.“ Das Hochwasserschutzkonzept des Landes habe international Vorbildcharakter, so Conrad. „Wir handeln und setzen konsequent um.“
Es ist oberste Priorität und Aufgabe des Landes, die Rückhaltemaßnahmen zu realisieren und die gesamte Rheinhauptdeichlinie an das technische Sicherheitsniveau anzupassen. Alle rheinland-pfälzischen Rückhaltungen sollen bis zum Jahr 2012 einsatzbereit sein – sofern keine Klagen dazwischen kommen. In das Hochwasserschutzkonzept des Landes sind seit Anfang der 90er Jahre mehr als 660 Millionen Euro investiert worden, u. a. für sichere Deiche, Rückhalteräume und örtliche Hochwasserschutzmaßnahmen.
Mit der „Aktion Blau“ verfügt Rheinland-Pfalz nach Worten der Ministerin über ein weiteres hervorragendes Instrument zum Hochwasserschutz. Mit einer Vielzahl von Renaturierungsmaßnahmen an kleineren Flüssen und Bächen im ganzen Land soll der natürliche Wasserrückhalt in der Fläche gefördert werden, um dadurch die Entstehung von Hochwasser zu verhindern oder zu mindern.
Nicht von ungefähr ist die Aktion Blau seit über 15 Jahren das erfolgreichste Naturschutzprojekt an Gewässern. Sie erfasst mittlerweile rund 1000 Gewässer mit etwa 4300 Kilometern Länge. Etwa 260 Gewässerpflegepläne und ca. 710 Gewässerrückbauprojekte an 530 km Gewässern sind in Planung oder Umsetzung.
Der Speyerer Oberbürgermeister Werner Schineller dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, besonders der Ministerin. (spa/Foto: ks)

 

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