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Unglaubliche 80 Jahre Sozialdemokratin: Anna Störtz für acht Jahrzehte SPD-Mitgliedschaft von Ministerpräsident Beck geehrt
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SPEYER | Speyer heute
Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 07:07 Uhr
"Sozialdemokratin zu sein hält jung", sagte Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender Kurt Beck und meinte damit Anna Störtz, die mit ihren 96 Jahren um 20 Jahre jünger aussieht und noch aktiv am Leben teilnimmt. Es ist beinahe unglaublich, aber Beck konnte seine Parteifreundin in den Räumen des AV 03 Speyer für 80 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehren. Im Jahre 1929 bekannte sich Anna Störtz zur SPD und blieb ihr bis heute treu.

 

Der Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder war ein adventliches Beisammensein, zu dem etwa 90 Sozialdemokraten gekommen waren, darunter Ex-Oberbürgermeister Christian Roßkopf, die Ehrenvorsitzende Margarete Boiselle-Vogler und Landtagsabgeordnete Friederike Ebli.
Stadtverbandsvorsitzender Walter Feiniler dankte seinen Genossen für ihr Engagement und freute sich darüber, dass er außer den Ehrungen auch Parteibücher für neue Mitglieder verteilen konnte, was derzeit nicht selbstverständlich sei.
Kurt Beck, der sich für den Termin bei der Speyerer SPD Zeit genommen hatte, zeigte sich in seiner reden Erfreut darüber, dass in der Domstadt beim Oberbürgermeister-Wahlkampf deutlich geworden sei, dass die SPD mit ihrem Kandidaten Dr. Markus Wintterle an alte Erfolge anknüpfen könne, auch wenn er es knapp nicht geschafft habe. Er sei optimistisch für die Landtagswahl, denn die SPD-Geführte Landesregierung könne gute Erfolge beispielsweise in den Bereichen Kinderbetreuung oder Ganztagsschulen vorweisen. Der CDU hielt Beck vor, keine Antworten auf die Probleme von heute und morgen zu haben, mehr mit sich selbst beschäftigt sei als mit zukunftsorientierter Politik. Der Landesvorsitzende bekannte sich auch zu Fehlern, die die SPD während ihrer Regierungszeit in Berlin gemacht habe, beispielsweise bei der Rente mit 67, aber auch, dass sie sich bei den Hartz 4 Regelungen auf Kompromisse mit der CDU eingelassen habe, die als ungerecht empfunden würden, beispielsweise dass jemand, der ein Leben lang gearbeitet habe mit solchen gleichbehandelt werde, die nicht gearbeitet hätten.
Der Scharz-gelben Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel warf Beck vor, die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft noch zu vertiefen und eine Klientel-Politik zu betreiben.
Friederike Ebli attestierte der Ministerpräsident eine wichtige Rolle als Sozialpolitikerin im Mainzer Landesparlament.
"Kurt, wir werden dabei mithelfen, dass im Rheinland-Pfalz im nächsten Jahr nicht die falschen drankommen", so Dr. Markus Wintterle, der einen engagierten Wahlkampf der Speyerer versprach.
Stefanie Seiler hatte zu den einzelnen Ehrungs-Blöcken recherchiert, welche zeitgeschichtlichen Ereignisse das jeweilige Jahr des Beitritts prägten.

Es wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt:

80 Jahre: Anna Störtz
60 Jahre: Theo Mayer und Karl Gauweiler
50 Jahre: Karl Heimerl, Otto weis, Ernst Mussbach, Kurt Seiler und Otto Fahrnbach.
40 Jahre: Anneliese Feiniler, Margit Konther, Lorenz Konther, Hans Hinderberger, Klaus Herklotz und Eberhard Bohne.
25 Jahre: Walter Feiniler, Christian Regenauer, Brigitte Berke, Karl-Heinz Geier, Klaus Stenzel, Claus Nock, Peter Stepp und Ralf Spindler.

 

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