Speyer. Im Jahr 2001 wurde das reguläre Modell des gemeinsamen Unterrichts von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, die sogenannten Schwerpunktschulen, ins Leben gerufen. Schwerpunktschulen sind lt. Definition "wohnortnahe (d.h. möglichst flächendeckend vorhandene) allgemeine Schulen (Grundschulen und weiterführende Schulen der Sekundarstufe I), an denen Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen überwiegend im zieldifferenten Unterricht gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern ohne Behinderung lernen.“ (Laubenstein., 2015, S. 278). 

In Speyer wurde die damalige Siedlungshauptschule, die heutige Siedlungsrealschule Plus, im Schuljahr 2004/2005 als Schwerpunktschule eingerichtet, die von 2003  bis 2007 übrigens auch von Bürgermeisterin Monika Kabs zunächst als Konrektorin und von 2007 bis 28.02.2010 als Rektorin geleitet wurde, und der diese Schule bis zum heutigen Tag am Herzen liegt. 

Beim kürzlichen Besuch der Siedlungsrealschule Plus von Michael Wagner durfte er sehr engagierten Lehrerinnen und Lehrern begegnen, Lehrerinnen und Lehrern, die ihm das Gefühl vermittelten, ihren Beruf aus Berufung erwählt zu haben und dies gerade und insbesondere an einer Schwerpunktschule. Umso mehr irritierte es ihn zu vernehmen, dass die Lehrerinnen und Lehrer ihrem pädagogischen Integrationsauftrag, den sie sehr gerne erfüllen möchten, kaum mehr nachkommen können, da das zahlenmäßig pädagogisch sinnvolle  Verhältnis von Schülerinnen und Schülern ohne Behinderung und Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung nicht mehr gegeben sei.

Speyer. Die CDU Speyer lädt zum 41. Politischen Aschermittwoch der CDU Speyer am Mittwoch, dem 26. Februar 2020 ein. Um 19 Uhr, in der Domhof Hausbrauerei, Ratsherrenstube, 
wird der direkt gewählte Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Neustadt-Speyer Johannes Steiniger aktuelle Neuigkeiten aus Berlin berichten.

Die Eskalation im Nahen Osten und die weltweiten Verwerfungen ergeben eine ernste internationale Lage. Nunmehr gilt es, dass die Verantwortlichen auf der Weltbühne mit Besonnenheit handeln.
Bundeskanzlerin hat mit ihren Gesprächen notwendige und richtige Initiativen ergriffen. Die großen Spannungen machen aber auch deutlich, wie notwendig eine abgestimmte gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäer ist.Nicht nur aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, weiterhin an einem starken Europa zu bauen, statt zuzulassen, dass die europäische Idee zunehmend in Frage gestellt wird. Aus unserer Pfälzer Geschichte wissen wir, dass Frieden und Wohlstand dauerhaft nur in einem geeinten Europa möglich sind. 

Speyer. Kooperationsfraktionen begrüßen neuen Geschäftsverteilungsplan für den Stadtvorstand – CDU, GRÜNE und SWG werden dem Vorschlag der Oberbürgermeisterin zustimmen

Für die Ältestenratssitzung am Dienstag hat Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler einen neuen Entwurf für den Geschäftsverteilungplan im künftigen Stadtvorstand nach der Wahl eines oder einer weiteren hauptamtlichen und eines oder einer ehrenamtlichen Beigeordneten vorlegt. 

Hierzu erklären die Fraktionsvorsitzenden von CDU, GRÜNEN und SWG, dass die drei Fraktionen diesem neuen Vorschlag zustimmen werden. „Nachdem die Fronten von Seiten der Oberbürgermeisterin in der letzten Sitzung des Ältestenrats noch sehr verhärtet waren und sie auf unsere Vorschläge ablehnend reagiert hatte, ist sie uns nun mit dem neuen Entwurf deutlich entgegengekommen und hat unsere sachlich begründeten Vorschläge weitgehend aufgegriffen“, so die Einschätzung der drei Fraktionen. 

Es ist soweit! Am gestrigen Donnerstag, 23. Januar 2020, hat das Land Rheinland-Pfalz den rund 1.000 Seiten umfassenden Welterbeantrag „Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ bei der UNESCO in Paris eingereicht. Anlässlich dieses Meilensteins lädt das Projektteam alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung „Schritt für Schritt zum UNESCO-Weltkulturerbe – Vorstellung des UNESCO-Welterbeantrags“ am Dienstag, 4. Februar 2020 um 18:30 Uhr in den Stadtratssitzungssaalim Historischen Rathaus ein.

 Seit 2014 bereitet eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dem SchUM-Verein, der Generaldirektion Kulturelles Erbe und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Abstimmung mit den Städten und der Jüdischen Gemeinde Mainz den umfangreichen UNESCO-Antrag vor. Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Arbeitsergebnisse der vergangenen Jahre nun präsentiert werden, indem die Nominierungsunterlagen, bestehend aus Nominierungsdossier, Managementplan und Anhang, der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens. Mehr noch, sie gelten als die Wiege des aschkenasischen Judentums. Bis heute sind mit den Synagogen, Mikwen und Friedhöfen einzigartige Zeugnisse aus dieser Zeit in den drei Städten erhalten.

 

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis spätestens 30. Januar 2020 gebeten. Per Fax an: 06131-2016-222 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Landau/Speyer (lk).

Rechte Demonstrationen verlangen nach demokratischen Gegendemonstrationen. Das hat sich im vergangenen Jahr auch in Landau gezeigt. Doch welche Strategien wirken? Wie müssen Bürger, Kommunen und Kirchen sich organisieren? Am Montag, 3. Februar 2020 lädt die Evangelische Akademie der Pfalz um 19 Uhr zum Diskussionsabend „Demokratischer Protest gegen Rechts“ ein. Die Veranstaltung findet im Gemeindehaus der Stiftskirche in Landau in der Pfalz statt (Stiftsplatz 9/Johannes-Bader-Platz).

Impulse kommen bei dem Diskussionsabend aus dem Osten Deutschlands: Bernd Hauschild, Oberbürgermeister der Stadt Köthen, und Martin Olejnicki, Pfarrer und Mitorganisator des demokratischen Protests in der anhaltinischen Stadt, berichten von ihren Erfahrungen mit einer rechten Demonstration im September 2018. Anlass war der Tod eines 22-Jährigen, dessen Tod rechte Gruppierungen instrumentalisierten. „Köthen hat auf diese Herausforderung beeindruckend reagiert“, sagt Akademiedirektor Christoph Picker.

 

Kooperationspartner der Veranstaltung sind die Stadt Landau, die Protestantische Stiftskirchengemeinde sowie das Frank-Loeb-Institut der Universität Koblenz-Landau. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung wird erbeten per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Kurzentschlossene können auch spontan teilnehmen.

 

https://www.eapfalz.de/veranstaltungen/programm/demokratischerprotestgegenrechts/

 

Speyer

Anfang März startet eine Gruppe von Kirchenvertretern zu einer ökumenischen Lernreise nach Potsdam. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Nachhaltigkeit, der Schöpfungsverantwortung und der ökologische Spiritualität. Die Gruppe besucht in Potsdam das Institut für Klimafolgenforschung, das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung sowie die Geschäftsstelle des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung zum Thema globale Umweltveränderungen. Der Reisegruppe gehören 32 Vertreterinnen und Vertreter des Bistums Speyer, der Evangelischen Kirche der Pfalz, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Südwest sowie der kirchlichen Hilfswerke Missio (München) und Misereor an. Die Reise beginnt am 2. März und umfasst vier Tage.

„Die ökumenische Lernreise ist Teil der vielgestaltigen Suche nach neuen Möglichkeiten, wie wir als Kirche zu einer Kultur der Nachhaltigkeit beitragen können“, erklären Detlev Besier und Christoph Fuhrbach vom Vorbereitungsteam. Für sie besteht das Ziel der Lernreise darin, das Wissen auf dem Gebiet der Klimafolgen und Erdsystemforschung zu vertiefen, eine ökologische Spiritualität zu fördern und Konsequenzen für das Handeln der Kirchen zu ziehen. „Die Reise soll dazu beitragen, die ökologischen Herausforderungen als Zeichen der Zeit zu erkennen und zu fragen, was Gott uns damit sagen will und welche Aufgabe uns als Kirchen damit gegeben ist“, so Detlev Besier und Christoph Fuhrbach. Den Anstoß zu der Lernreise haben der ökumenische Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ sowie der ökumenisch-geistliche Weg „erd-verbunden“ gegeben.

„Wir leben im Anthropozän, einer neuen Epoche der Erdgeschichte. Durch seine Eingriffe in das Erdsystem verletzt der Mensch die Grenzen des Planeten Erde. Das führt zu einer existenziellen Bedrohung der menschlichen Zivilisation“, machte Klaus Heidel vom Vorbereitungsteam bei einem ersten Treffen der Reiseteilnehmer im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen deutlich. Die technologische Beherrschbarkeit sei an ein Ende gekommen. Zugleich könne eine beschleunigte Digitalisierung zum „Brandbeschleuniger von Prozessen werden, die die planetarischen Leitplanen durchbrechen“.

Heidel warb für eine „kulturelle Revolution für eine Kultur der Nachhaltigkeit“. Dabei gehe es um Entschleunigung und die Wiederentdeckung der Demut im ursprünglichen Sinn der Erdverbundenheit. Angesichts der globalen Krisen stelle sich erneut die Frage nach dem Menschen, seiner Verantwortung für die Schöpfung, dem Sinn seines Lebens und seinem Verhältnis zu Gott. „Die christliche Spiritualität hilft uns angesichts von Gefühlen der Überforderung und der inneren Abwehr“, so Heidel. Die Kirchen sieht er als „Orte spiritueller Erneuerung und zugleich der gemeinschaftlichen Suche und Erprobung konkreter Alternativen zu lebensfeindlichen Strukturen und Verhaltensweisen“.

 

 

Speyer 

Die meinZuhause! Speyer richtet sich an alle Bau- und Immobilieninteressierten in der Region Speyer. 

Neben den rund 55 namhaften regionalen Unternehmen bieten die große Exposéwand, die Vorträge und kostenfreie Fachmagazine Antworten zu Bau- und Immobilienthemen. Die Polizei als neutrale Beratungsstelle leistet als Aussteller auf den zwei Messetagen Aufklärung zum sicheren Zuhause. Die Oberbürgermeisterin Frau Seiler eröffnet gemeinsam mit Hans-Joachim Ritter, Vorsitzender der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz, am Samstag um 09:45 Uhr die Bau- und Immobilienmesse feierlich.

Ausführliche Informationen zur Messe und zu den Vorträgen gibt es online unter: www.meinzuhause.ag/Speyer

 

meinZuhause! Speyer

Datum 25. – 26. Januar 2020

Veranstaltungshalle Stadthalle Speyer 

Straße Obere Langgasse 33

PLZ Ort 67346 Speyer

Öffnungszeiten

Sa. 10 bis 17 Uhr

So. 11 bis 17 Uhr

Wegen Bauarbeiten im Auftrag der GEWO wird die Albert-Einstein-Straße auf Höhe der Hausnummern 1a und 2 ab 24.01.2020 bis voraussichtlich 31.01.2020 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Albert-Einstein-Straße wird in diesem Zeitraum beidseitig als Sackgasse ausgewiesen. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter den Rufnummern 14-2739, 14-2682  oder 14-2492 zur Verfügung.

Mozartchor Speyer lädt zu musikalischer Soirée in den Historischen Ratssaal

 Mit Mozart und Beethoven gratuliert der Mozartchor Speyer gleich zwei Wiener Klassikern, wenn es am 27. Januar wieder heißt: Happy birthday, Amadeus! Wie jedes Jahr lädt der Chor an Mozarts Geburtstag – diesmal dem 264. – um 20 Uhr zu einer Feierstunde in den Historischen Ratssaal zu Speyer ein.

 Zwar ist Beethovens genaues Geburtsdatum unbekannt, aber dass er am 17. Dezember 1770 getauft wurde, ist nachgewiesen. Beethoven würde also in diesem Jahr 250 Jahre alt. Bei so einem runden Jubiläum legt es sich nahe, dass er die Musik zu der Geburtstagsfeier beisteuern darf. Neben einer Klaviersonate, die Dagmar Wolf-Hauß am Flügel interpretiert, wird auch der Mozartchor selbst etliche Chorsätze aus Beethovens Feder vortragen. Nicht zuletzt werden auch die Besucher des musikalischen Abends bei gemeinsam gesungenen Kanons ihre Stimmen zu einer Gratulation an die beiden Komponisten erheben können.

 Wie immer schließt die kleine Feier mit einem Glas Sekt im Foyer des Historischen Ratssaales. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Speyer. Unter dem Titel „Im Ende – der Anfang. Hoffnung auf ewiges Leben“ findet am 6. Februar 2020 eine Diakonische Fortbildung mit Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad im Speyerer Mutterhaus statt. 

Von 16.30 bis 19.00 Uhr spricht Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad von der Evangelischen Kirche der Pfalz über die Hoffnung auf ewiges Leben und darüber, was diese Hoffnung für das Hier und Jetzt bedeutet. „Was dürfen wir uns darunter vorstellen?“, „Von welchem Anfang und von welcher Zukunft reden wir da?“, „Welches Leben erwarten wir?“ und „Mit welchen Bildern sprechen wir?“ – diesen und anderen Fragen geht Kirchenpräsident Schad am 6. Februar im Mutterhaus nach und lädt dazu ein, die in der Bibel verheißene Hoffnungsspur gemeinsam zu entdecken.

 Die Veranstaltung findet im Diakonissen-Mutterhaus in der Speyerer Hilgardstraße 26 statt, die Teilnahme kostet 15 Euro. Information und Anmeldung im Sekretariat der Oberin, Tel. 06232 22-1207, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Die Diakonische Fortbildung der Diakonissen Speyer umfasst Module, die Grundlagen von Diakonie, Theologie und christlicher Ethik beinhalten und Themen in den Blick nehmen, die gezielt Lebens- und Glaubensfragen im Alltag aufgreifen. Sie soll neben der christlichen Wertevermittlung Hilfe zur Vertiefung und Balance des eigenen Lebens bieten. Das gesamte Programm der Diakonischen Fortbildung sowie andere Weiterbildungsangebote unter www.diakonissen.de.

„Das Ehrenamt unterstützen“
Speyer. Lokales Ehrenamt gefördert: Der in Speyer lebende Künstler Josef Beck hat am gestrigen Montag zusammen mit seiner Ehefrau Dr. Cornelia Vagt-Beck und Vertretern der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die Speyerer Kindertafel übergeben. Die 2018 gegründete Kindertafel ist ein Angebot der Tafel Speyer und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, einen gesunden Umgang mit Lebensmitteln zu erlernen, selbst unter Anleitung zu kochen und ausgewogene Mahlzeiten zu sich zu nehmen. 
 
Als im Oktober vergangenen Jahres in der Speyerer Hauptstelle der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz die Ausstellung meerdavon mit Bildern von Josef Beck eröffnet wurde, stand bereits fest, dass 10 % der Verkaufserlöse an die Speyerer Kindertafel gehen. Am gestrigen Montag wurde nun die Spende in der Speyerer Villa Körbling offiziell übergeben. Der erzielte Spendenbetrag von 300 Euro durch den Verkauf der Bilder wurde dabei von der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz auf 1.000 Euro aufgestockt. „Solche Spenden sind für uns existenznotwendig und helfen, die schwere Ehrenamtsarbeit zu leisten“, erklärte Matthias Ehrenberg, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Speyer, der Träger der Tafel Speyer ist. Die Freude war auch bei Karin Maier und Gudrun Höfer, den beiden Vertreterinnen der Speyerer Kindertafel, spürbar, als sie die Spende entgegennahmen. „Wir wollen mit diesem Angebot langfristig alle Kinder und Jugendlichen erreichen, die das Bedürfnis haben, mehr über den Umgang mit Lebensmitteln zu lernen“, so Höfer. Mit der Spende möchte die Tafel Speyer ihr Angebot erweitern und wichtige Küchenutensilien für das gemeinsame Kochen mit den Kindern und Jugendlichen anschaffen.  
 
Förderung von Künstlern und sozialen Einrichtungen aus der Region

Auch nach der Fusion der RV Bank Rhein-Haardt und der Volksbank Kur- und Rheinpfalz im vergangenen Jahr hält die neu entstandene Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz an der Tradition fest, Kunst- und Kulturschaffende aus ihrem Geschäftsgebiet zu fördern und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. „Getreu dem Motto ‚Man gibt, was man kann‘ wollen wir mit dieser Spende einen kleinen Beitrag leisten, das Ehrenamt in einer für Speyer so wichtigen Organisation zu unterstützen“, so Thomas Spies, Leiter Private Banking bei der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz. Auch für die Eheleute Beck ist die Unterstützung der Speyerer Kindertafel eine Herzensangelegenheit: „Es war uns ein persönliches Anliegen, da wir von der gesellschaftlichen Relevanz des Projektes und seiner Bedeutung für die Zukunft überzeugt sind“, erklärte Josef Beck. 
 
Über die Speyerer Kindertafel

Kindern und Jugendlichen wird bei der Speyerer Kindertafel durch gemeinsames Kochen frühzeitig ein gesunder Umgang mit Lebensmitteln beigebracht. Sie lernen gemeinsam mit einem Koch den Wert frischer Lebensmittel zu erkennen, diese richtig zu lagern und werden dabei unterstützt, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Die Kindertafel findet derzeit in den Räumen der DRK-Rettungswache in Speyer (Karl-Leiling-Allee 5) an jedem 2. Mittwoch im Monat von 15-17 Uhr statt. Ansprechpartner: Karin Maier und Gudrun Höfer; Tel.: 0 62 32 / 67 77 76; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Website: www.speyerer-tafel.de. Spendenkonto Tafel Speyer: Sparkasse Vorderpfalz, BIC: LUHSDE6AXXX, IBAN: DE45 5455 0010 0193 5385 43 (Betreff: Kindertafel)
 
Über Josef Beck
Josef Beck wurde 1948 geboren und ist seit 1992 freischaffender Künstler in Speyer. In seiner Ausstellung meerdavon bringt er seine Eindrücke des an die Küsten brandenden Meeres zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten auf die Leinwand. Verheiratet ist er mit der Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Vagt-Beck, die im Rahmen der Ausstellung Sternbilder ebenfalls bereits mit der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz zusammengearbeitet hat. 
 

Rund 420 Schülerinnen und Schülern aus 14 Schulen lernen vom 27. Januar bis 4. Februar ihre Diözese ganz persönlich kennen

Speyer. Unter dem Motto „Meine Diözese“ haben Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der Pfalz vom 27. Januar bis 4. Februar wieder die Möglichkeit, Kirche aus der Nähe kennen zu lernen. Bereits zum achten Mal lädt das Bistum Speyer zu den „Schülertagen“ ein. Im Gespräch mit dem Bischof, Mitgliedern des Domkapitels sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus ganz unterschiedlichen kirchlichen Arbeitsbereichen haben die jungen Leute Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und sich ein persönliches Bild von „ihrem Bistum“ zu machen. Angemeldet sind 421 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 14 Schulen.

 „Wir freuen uns über das Interesse der Schulen und der Jugendlichen. Die Idee, die Themen Glaube und Kirche aktuell, ortsnah und praktisch darzustellen und dabei auf die Begegnung mit Menschen anstatt auf Texte in Schulbüchern zu setzen, hat sich bewährt“, erklärt Dr. Irina Kreusch, Leiterin der Hauptabteilung Schulen, Hochschulen, Bildung des Bischöflichen Ordinariates in Speyer. „Vor allem aber lernen wir, von den Jugendlichen, was sie uns rückmelden und am Tag wiederspiegeln.“

Auch das Jahr 2020 steht wieder im Zeichen des Stadtumbaus - Kernstadt Nord. Im Rahmen der im letzten Jahr gestarteten Veranstaltungsreihe hat die Speyerer Bürgerschaft nun erneut die Möglichkeit, aktiv an diesem Prozess teilzunehmen. 

 Am Montag, 27. Januar 2020, 17:00 bis 19:00 Uhr, findet hierzu im Foyer der Postgalerie der „Dialog Postplatz“ statt.  Interessierte Bürger*innen sind eingeladen, an diesem Abend mit Ansprechpartner*innen aus der Stadtverwaltung, Planer*innen und Architekt*innen Ideen zur Umgestaltung des Platzes zu diskutieren.

 Welche Identität hat der Postplatz bisher und welche Identität soll er zukünftig bekommen? Ein historischer Platz der Speyerer Geschichte? Ein moderner Hotspot im Speyerer Mobilitätssystem oder eher ein begrünter Ruhepol mit Atmosphäre zum Verweilen? Das sind nur einige der Fragen, die an diesem Abend besprochen werden sollen. Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem über den anstehenden Planungsprozess informiert und die weiteren Schritte aufgezeigt.

 Auch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler ruft die Bürger*innen zur Teilnahme auf: „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele Menschen an der Veranstaltung beteiligen und unsere Stadt so aktiv mitgestalten.“

 

Am Dienstag, 28. Januar 2020, 16 Uhr, findet im Historischen Ratssaal die Veranstaltung des Seniorenbüros „Schöne neue Welt? – Digitalisierung der Arbeitswelt“ statt.

Digitalisierung ist in aller Munde. Als politisches Programm soll Digitalisierung  Arbeit, Bildung, Alltagsleben verändern. Aber was ist eigentlich Digitalisierung? Welche Bereiche sind davon betroffen? Wie verändert Digitalisierung wirklich die Arbeitsprozesse? Wie sieht die Zukunft „digitaler“ Arbeit aus?

Die Referentin Dr. phil. Bettina-Johanna Krings, Leiterin des Forschungsbereichs Wissensgesellschaft und Wissenspolitik am Institut für Technikfolgenabschätzung am Karlsruher Institut für Technologie, will mit ihrem  Vortrag  ein wenig Licht in die Diskussionen um „Digitalisierung“ bringen. Es werden Erfahrungen und Bewertungen von Technisierungsprozessen in Arbeitsbereichen vorgestellt und diskutiert.. Hierbei zeigt sich schnell, dass die Zukunft „guter“ Arbeit nicht nur in der Entwicklung technischer Arbeitskontexte liegt, sondern darin, wie diese Kontexte nachhaltig ausgestaltet werden.

Speyer. Im Sommer 1973 bat der damalige Bezirksvorsitzende der CDU und spätere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Bernhard Vogel, Elisabeth Stützel, die Gründung einer Frauenvereinigung in Speyer vorzubereiten. Gemeinsam mit Maria Orth, der Frau des früheren Kultusministers, Erna Strifler und Gaby Maus machte sich Elisabeth Stützel ans Werk, so dass am 12. September 1974 im Beisein des damaligen CDU-Kreisvorsitzenden und späteren Sozial- und Kultusministers Dr. Georg Gölter und des CDU-Geschäftsführers Heinzjürgen Engberding die CDU-Frauenvereinigung Speyer gegründet werden konnte. Elisabeth Stützel wurde zur ersten Vorsitzenden der CDU-Frauenvereinigung (ab 1985 Frauen Union) gewählt und übte dieses Amt bis 1992 aus. 

Die Anliegen von Frauen waren der Oberstudienrätin an der Berufsbildenden Schule Speyer, die sich seit 1992 im Ruhestand befindet, eine wirkliche Herzenssache. So kamen kurz nach Gründung der Frauenvereinigung regelmäßig "30 politisch interessierte Frauen aller Altersstufen zu einem 5-Uhr-Tee, um über die Vorhaben der nächsten Monate (u.a. Begegnungen in Kindergärten, Altersheimen, Sozialstation, Krankenhäusern) zu sprechen." (Auszug aus einem Protokoll). Elisabeth Stützel war von 1979 bis 1989 stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Speyer und gehörte dem Speyerer Stadtrat von 1974 bis 1994 an. Am 21. September 1994 wurde Elisabeth Stützel zu Ehrenvorsitzenden der Frauen Union Speyer ernannt.

In  einer Pressemeldung von 1984 ist zu lesen, Elisabeth Stützel sehe es als ihre Aufgabe an, Frauen für  politische Aufgaben gewinnen zu wollen, denn "so manche Probleme in der Politik ließen sich besser lösen, wenn noch mehr Frauen politisch aktiv werden würden." Dieser Wunsch ging dann auch mit Monika Kabs als  Bürgermeisterin in Erfüllung. / ps Michael Wagner