Marionettentheater für Kinder ab 3 Jahren

Lang, lang ist es her, da wohnte die Sonne noch im Land der Indianer und schenkte
ihnen allein ihr Licht und ihre Wärme.

In einem fernen Land auf der anderen Seite
der Welt lebte ein einsames, graues Ungeheuer, das nicht länger ohne Sonne sein wollte. 

Es machte sich auf den Weg ins Indianerlager und stahl die Sonne.

Im Indianerland wurde es dunkel, kalt und grau. Mogwei, der kleine Indianerjunge,
mochte nicht länger mit ansehen, wie die großen Indianer um die Sonne trauertenund keinen Ausweg wussten.

So machte er sich ermutigt von dem Mond auf die Suche nach der Sonne.

Ein Gastspiel des Marionettentheaters Troll Toll

www.trolltoll.de

Eintrittspreise: 9 € / ermäßigt 7 € / Fördermitglieder 6 €

Weitere Informationen finden Sie unter www.theater-speyer.de
Kartenreservierung im Theaterbüro, Tel.: 06232 2890750
oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kontakt:
Marie Lischer
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 06232 2890750

Die Stadtwerke Speyer (SWS) wurden Mitte Januar vom Energieverbraucherportal als „TOP-Lokalversorger 2020" ausgezeichnet. Bereits zum neunten Mal in Folge haben sich die SWS dieser Prüfung für die Sparten Strom und Erdgas unterzogen. In den unterschiedlichen Versorgungssparten gingen bei dem unabhängigen Internet-Portal insgesamt 614 Bewerbungen ein. Die betreffenden Unternehmen stellten sich den strengen Prüfkriterien für den Preis-Leistungsvergleich ihrer Angebote. Die bewährten Themen Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit, Servicequalität und Beratungsleistungen, Ökologie und Zukunftsthemen, regionales Engagement sowie Datenschutz wurden abgefragt. 264 Versorger konnten schließlich den Auszeichnungskriterien für ihr lokales Versorgungsgebiet gerecht werden – darunter auch die SWS. Mit der Kennzeichnung TOP-Lokalversorger 2020 werden Verbraucher somit auf verantwortungsbewusste Energieversorger mit fairen Tarifen aufmerksam gemacht. Das Energieverbraucherportal (www.energieverbraucherportal.de) – der unabhängige Tarifrechner mit Preis-/Leistungsvergleich von Strom- und Erdgastarifen – führt die Auszeichnungsrunde durch.
Am 10. Februar 2020 beginnt wieder ein neuer Kurs Gedächtnistraining in den Räumen des Stadtteilbüros Kurt-Schumacher-Straße 16a. Der Kurs findet an 8 Terminen jeweils montags von 10.30 bis 12.00 Uhr statt. Bei großer Anmeldezahl bieten wir einen Parallelkurs am Nachmittag von 13 bis 14.30 Uhr an. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie evtl. auch am Nachmittag können. Die Kursgebühr beträgt 40 €. In unserem Kurs wecken wir die grauen Zellen aus dem Winterschlaf und bringen die Synapsen auf Trab, um der Frühjahrsmüdigkeit vorzubeugen. Entdecken Sie, dass das Training von Konzentration und Wahrnehmung sowie des Kurzzeitgedächtnisses Vergnügen bereiten kann. Erfahren Sie, dass Bewegung nicht nur die Muskeln sondern auch das Gehirn geschmeidig macht. Vorkenntnisse sind für das Gedächtnistraining nicht notwendig; bringen Sie einfach Spaß, Neugier, Papier, Stift und ein Getränk mit. Bitte melden Sie sich bis zum 31. Januar 2020 unter der Telefonnummer 06232 - 142906 oder persönlich im Stadtteilbüro an.
Anlässlich der heutigen Demonstration „Ein Jahr? Nix passiert!“ in Mainz zum ersten Jahrestag der Fridays for Future-Proteste, an der er selbst teilnehmen wird, erklärt der Vorsitzende der GRÜNEN Landtagsfraktion, Dr. Bernhard Braun: „Nach einem Jahr haben die Fridays for Future-Proteste eines definitiv geschafft: Sie haben das Thema Klimaschutz dauerhaft ganz oben auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda platziert. Damit haben sie schon viel erreicht. Dennoch kritisieren sie zu Recht, dass seither viel zu wenig passiert ist. Ein Klimapäckchen, das in vielen Bereichen nicht weit genug geht, ein nach wie vor zu niedriger CO2-Preis und ein Kohleausstieg, der viel zu lange dauert – nur einige Beispiele, die den Demonstrantinnen und Demonstranten weiterhin jede Rechtfertigung geben, auf die Straße zu gehen. Die Bundesregierung muss die Forderungen der Demonstrierenden endlich ernst nehmen und darf nicht weiter versuchen, sie mit halbherzigen Scheinlösungen abzuspeisen. Wir brauchen eine grüne und nachhaltige Wirtschaftspolitik, die sich nicht länger nur an der reinen Gewinnmaximierung orientiert. Dass sich den Protesten auch viele weitere Gruppen – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Eltern, Vereine und Verbände sowie einige Politikerinnen und Politiker – angeschlossen haben, unterstreicht: Fridays for Future erhebt fundierte und begründete Forderungen. Wir müssen jetzt die nötigen Schritte einleiten, um den folgenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Wir unterstützen Fridays for Future weiterhin in ihren Forderungen und ermutigen alle, die ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen wollen, sich den Protesten anzuschließen.“

Wenn Volker Wissing behauptet, die Realität heute sei ein sehr präziser Umgang mit Pflanzenschutzmitteln widersprechen wir entschieden.

Die via Transparenzgesetzt soeben erhaltenen Rückstandsdaten in rheinland-pfälzischen Bienenvölkern zeigen über 50 verschiedene Wirkstoffe von 2016 bis 2018 an einem einzigen Bienenstand, Tendenz zunehmend. Diese Rückstände finden sich in Blütenpollen und sind somit für andere blütenbesuchende Insekten ebenso problematisch. Die Höchstmengenüberschreitungen nehmen von Jahr zu Jahr zu und die Rückstandsmenge steigt von 1500 µg/kg 2016 über 4000 µg/kg 2017 bis über 8000 µg/kg 2018.  

Damit ist unter der staatlich gesteuerten chemischen Landwirtschaft des Herrn Wissing Rheinland-Pfalz bundesweit zum Spitzenreiter avanciert. Chemikalien werden dadurch zum Pflanzenschutzmittel, dass sie entsprechend den Reglementierungen zielgenau auf eine Zielpflanze angewandt werden. Bienenvölker sind keine Zielpflanzen. Dieser Grundsatz wird ganz offensichtlich in Rheinland-Pfalz missachtet. Im Interview übernimmt Wissing die Verantwortung, da „der Staat … die Bauern in eine bestimmte Richtung ausbildet“. FDP-Politik mit einseitiger staatlicher Landwirtschaft? Chemische Landwirtschaft als Ideologie?  

Kontrollen der Anwendung auf dem Acker finden mangels Personal kaum mehr statt. Beim Thema Pestizidmonitoring steckt Wissing den Kopf in den Sand. Er will die Realität einfach ignorieren. Lächerliche sieben Messpunkte gibt es in Rheinland-Pfalz. Wir brauchen nicht mehr Pflanzenschutzmittel, wir brauchen mehr Rückstandsmessungen in Rheinland-Pfalz. 

Die Rückstandsdaten finden Sie hier: 
https://imkerverband-rlp.de/wp-content/uploads/2020/01/DeBiMo-PSM-Belastung-Bienenbrot-Ingelheim-2016-2018_10.01.2020.pdf

K l e i n e A n f r a g e des Abgeordneten Michael Wagner (CDU)

Stand der Renovierungsarbeiten der Arrestzellen in der Polizeiinspektion Speyer

Schon seit längerer Zeit stehen die Renovierungsarbeiten der Arrestzellen der Speyerer Polizeiinspektion an. Diesem Umstand zur Folge können die Arrestzellen nicht benutzt werden und polizeilich Auffällige, die die Voraussetzungen für eine vorübergehende Unterbringung in einer Arrestzelle erfüllen, müssen in der Regel mit 2 Polizeibeamten/Polizeibeamtinnen in die benachbarten Polizeiinspektionen/Diensstellen gebracht werden.

Diese Maßnahme bindet zusätzlich Zeit und Personal. Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Wann haben die Renovierungsarbeiten an den Arrestzellen in der Speyerer Polizeiinspektion begonnen?

2. Wann hat der Landesbetrieb Liegenschaften und Baubetreuung (LBB) die entsprechenden Mittel für die Renovierungsarbeit genehmigt und wann wurde der Antrag für die konkreten Maßnahmen gestellt?

3. Wann werden die Renovierungsarbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, und wann werden die Arrestzellen wieder im vollen Umfang benutzt werden können?

4. Wie bewertet die Landesregierung den zeitlichen Mehraufwand und damit einhergehend die fehlende Ressourcenallokation, die mit der Verbringung in eine andere Polizeiinspektion verbunden ist?

5. Welche Maßnahmen sind geplant, um die Renovierungsarbeiten zu beschleunigen?

Speyer. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer hat einen neuen Chefarzt: Dr. Hans-Jürgen Gausepohl, bislang geschäftsführender Oberarzt und Leiter des Kinderschlaflabors am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg, löst den langjährigen Chefarzt Dr. Axel Bosk ab, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Zum offiziellen Stabwechsel am Mittwoch, 22. Januar, ab 17 Uhr im Mutterhaus der Diakonissen Speyer (Fliedner-Saal) sind die Medien eingeladen. „Wir danken Dr. Bosk für seinen jahrelangen fachlich hervorragenden und engagierten Einsatz zum Wohl der jungen Patienten in unserem Haus“, sagt Wolfgang Walter, Sprecher der Geschäftsführung. „Gleichzeitig freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Gausepohl. Mit seiner umfassenden Expertise im Bereich der Neonatologie und Kinderkardiologie ist er bestens dafür qualifiziert, die hervorragende Arbeit von Dr. Bosk fortzusetzen und die Zukunft unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin erfolgreich zu gestalten.“

Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin arbeitete nach dem Medizinstudium in Greifswald und Kiel ab 2001 in der Neonatologie des Heidelberger Universitätsklinikums, wo er unter anderem im Rahmen einer Kooperation mit der Abteilung für Medizinische Informatik der Universität Heidelberg ein digital gestütztes Leitliniensystem entwickelte. Bis 2007 absolvierte Dr. Gausepohl in der Heidelberger Neonatologie seine praktische Facharztausbildung.

Die Anerkennung im Schwerpunkt Neonatologie erwarb der gebürtige Ludwigshafener, der im Dom zu Speyer getauft ist und am Humanistischen Gymnasium am Kaiserdom das Abitur ablegte, im Jahr 2009, die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin zwei Jahre später. Während seiner klinischen Tätigkeit entwickelte Dr. Gausepohl im Jahr 2011 eine Datenbank für die Frühgeborenennachsorge. Im selben Jahr übernahm der heute 45-jährige Familienvater die Leitung des Kinderschlaflabors am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg, wo er unter anderem für die externe Qualitätssicherung zuständig war.

Die Weiterbildung im Schwerpunkt Kinderkardiologie schloss der Fachbuchautor (Leitfaden für Neonatologie, erschienen 2014, Neuauflage 2019) im Jahr 2018 ab. In seiner Freizeit ist der Mediziner, der mit seiner Familie im badischen Dossenheim lebt, oft mit der Fotokamera unterwegs und hält sich beim Joggen oder Windsurfen fit. Sein Vorgänger Dr. Axel Bosk leitete die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer seit November 2009.

Der vom Magazin Focus seit Jahren unter den Top-Neonatologen Deutschlands gelistete Mediziner war in seiner erfolgreichen beruflichen Laufbahn unter anderem lange Jahre in leitender Funktion an der Universitäts-Kinderklinik Tübingen tätig. Mit dem Ruhestand verlagern der 62-Jährige und seine Ehefrau ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg, den Studienort des gebürtigen Norddeutschen.

Weitere Möglichkeit der Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft WIESENTAL. Bereits zum fünften Mal stehen am kommenden Wochenende die Baden-Pfalz- meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport der Vereinigung der Badisch-Pfälzischer Kar- nevalvereine auf dem Programm. Wie vor zwei Jahren ist erneut die TSV Wiesental unter der Leitung von Volker Tiedemann der örtliche Ausrichter der zweitägigen Titelkämpfe, die erneut in der Wagbachhalle in Waghäusel stattfinden werden. Bei den Wettbewerben, die an beiden Tagen jeweils um 09.00 Uhr vom Präsidenten der Verei- nigung, Jürgen Lesmeister eröffnet wird, werden die Meister/innen aus Baden und aus der Pfalz ermittelt. Zu diesem vorläufigen Höhepunkt im karnevalistischen Tanzsport innerhalb der Vereinigung werden über 750 Solisten, Paare und Garden in den Altersklassen der Jugend (Jahrgänge 2009 – 2014, den Junioren (Jahrgänge 2005 – 2008) und bei den Aktiven (Jahrgang 2004 und älter) in den Disziplinen Tanzpaar, Tanzgarden, Tanzmariechen und Schautanz aus den vier Bezir- ken Nordbaden, Mittelbaden, Vorder- und Westpfalz, erwartet. Bei den Aktiven wurde als fünfte Disziplin noch der gemischte Garden ausgeschrieben. Neun Juroren, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Waaghäusel kommen werden, haben bereits ihre Bewertungskriterien festgelegt: Bei den Gardetänzen sind Uniformen, der Auf- marsch, die Schrittvielfalt, die Genauigkeit der Übungen, die Choreographie und die Darstellung die wesentlichen Kriterien zur Bewertung des jeweiligen Tanzes. Bei den Schautänzen werden zusätzlich die Thematik, die Kreativität und Kostüme zusätzlich bewertet. Bei der Jugend liegen bisher 45 Meldungen, bei den Junioren 51 und bei den Aktiven insgesamt 72 Startzusagen in den jeweiligen Disziplinen vor. Mit insgesamt 168 Meldungen wurden die Erwartungen der Ausrichter erfüllt. Außerdem wird die Waagbachhalle an den beiden Veran- staltungstagen ausverkauft sein. Die Titelkämpfe, die unter der fachlichen Leitung von Petra Köhler aus Oberhausen, der Tanzobfrau im Bund Deutscher Karneval (BDK), gelten als Qualifikationsturnier zur Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften am 07/08. und 15. März 2020 in der Arena Tier. Zeitplan: Samstag 18. Januar 2020 Eröffnung: 9.00 Uhr Beginn der Meisterschaft Altersklasse I - Jugend (Jahrgänge 2009-2014) Jugend-Tanzpaare Jugend-Tanzgarden Jugend-Tanzmariechen Jugend-Schautänze SIEGEREHRUNG DER JUGEND M i t t a g s pa u se Beginn der Meisterschaft Altersklasse II - Junioren (Jahrgänge 2005-2008) Junioren-Tanzpaare Junioren-Tanzgarden Junioren-Tanzmariechen Junioren-Schautänze SIEGEREHRUNG DER JUNIOREN Sonntag 19. Januar 2020 Eröffnung: 9.00 Uhr Beginn der Meisterschaft Altersklasse III - Ü15 (Jahrgänge 2004 und älter) Tanzpaare Tanzgarden Männliche/Gemischte Garden M i t t a g s pa u se Tanzmariechen Schautänze SIEGEREHRUNG DER AKTIVEN
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder haben sich gestern in Karlsruhe zu einem Gespräch über den aktuellen Stand der Sanierung der Salierbrücke getroffen. Themen des Gesprächs waren die vom Regierungspräsidium Karlsruhe Ende November 2019 bekanntgegebenen Gründe für die Verzögerung der Bauzeit und die bevorstehende, gemeinsame Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 29. Januar 2020, ab 19.00 Uhr in der Stadthalle Speyer. Oberbürgermeisterin Seiler sprach zudem die Beleuchtung des Rad- und Gehweges über die Brücke an, die das Regierungspräsidium aktuell bereits prüft. Sie machte deutlich, dass die verkehrlichen Einschränkungen zu großem Unmut bei den Speyerer Bürger*innen führen würden, auch wenn sie persönlich die Schwierigkeiten, die bei der Sanierung aufgetreten sind, verstehen könne. Beide waren sich einig, dass die Salierbrücke eine zentrale Verkehrsverbindung für die Menschen und Unternehmen in der Region sei und die Verlängerung der Bauzeit bis Frühjahr 2022 für alle eine große Herausforderung darstelle. Regierungspräsidentin Felder sagte zu, im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin alles dafür zu tun, die Bauzeit zu verkürzen.

Am 5. Februar beginnt in den Räumlichkeiten der Musikschule ein neuer Circlesinging Kurs unter der Leitung von Sängerin Jutta Brandl. In diesem Kurs sind die Melodien rhythmusbetont und mit Bodypercussion verbunden. Der Körper wird zum Begleitinstrument. Spielerisch und in kleinen Schritten ohne Noten aber mit viel Spaß entstehen mal mehr und mal weniger komplexe Körpermusikstückchen. In 10 Unterrichtsstunden vermittelt die Sängerin sorgfältig ausgewählte Lieder aus aller Welt in ihrer natürlichsten Form: Durch Vor- und Nachsingen. Die Teilnehmer erwartet eine musikalische Begegnung in einem sicheren und geführten Rahmen, der aber trotzdem die Freiheit gibt der eigenen Intuition zu vertrauen. Rhythmus und Polyrhythmus, Melodie und Harmonie, Chorklang und Solo bilden ebenso Elemente wie auch die geteilte Stille und das Eintauchen in den Moment. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Kosten für 10 Stunden insgesamt 85,—€. Zeit: Mittwochs, 19-20h. Ort: Musikschule der Stadt Speyer, Mausbergweg 144, 67346 Speyer, Raum 211.  Die Anmeldung erfolgt über die Musikschule der Stadt Speyer überwww.speyer.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06232-141340.

 

Ich begrüße den Beschluss des Deutschen Bundestages für die Entscheidungslösung, nach der eine Entnahme von Organen nur möglich ist, wenn eine aktiv gegebene Zustimmung vorliegt. Sie achtet die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die im Leben und im Sterben gilt. Sie bleibt eine bewusste, wohlabgewogene und freiwillige Entscheidung des Einzelnen, die nicht durch ein Kollektiv, den Staat, erzwungen werden kann. Die Entscheidungslösung verdient zu Recht den Begriff „Organspende“.

 

Die Aufgabe des Staates, der Ärzte und gerade auch der Kirchen besteht nun nach diesem Gesetzesbeschluss darin, den Aspekt der Nächstenliebe und der Solidarität mit denen ins Zentrum zu rücken, für die ein Spenderorgan die einzig realistische Option ist, langfristig weiterleben zu können. Gemeinsam müssen wir jedem Einzelnen Hilfe im Entscheidungsfindungsprozess anbieten. Für uns als Kirche ist es geradezu eine seelsorgliche Pflicht.

 

Eine aktuelle Untersuchung des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland hat ergeben, dass die (Organ-)Spendenbereitschaft konfessionell gebundener Menschen (evangelisch/katholisch) bei 50 Prozent liegt, und damit höher ist als bei konfessionell nicht gebundenen Menschen. Offenbar spielt also eine religiöse Werte-Haltung bei der Entscheidung eine bedeutende Rolle.

 

Der heutige Beschluss des Bundestages ist kein Endpunkt der persönlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Es bedarf immer wieder neu der sachlichen Aufklärung und dem Aufbau von Vertrauen in die Transplantationsmedizin, auch der Werbung für einen Organspendeausweis. Wir müssen weiterhin Menschen dazu befähigen, eine ethisch verantwortbare und informierte Entscheidung zu treffen.

 

Ich danke allen Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass sie die Debatte in sachlicher und ruhiger Weise geführt haben. Der respektvolle Umgang untereinander, der in der Diskussion zum Ausdruck kam, hat dem schwierigen Thema und den spendenden und empfangenden Menschen gut getan. Er war darüber hinaus ein wertvoller Beitrag zur Stärkung der parlamentarischen Demokratie.

 

Speyer, 16. Januar 2020

 

Rhett-Oliver Driest ist gelernter Küchenmeister (unter anderem bis 2006 Wirt im "Domnapf") und einer der beiden Behindertenbeauftragten der Stadt Speyer. Seit einem Schlaganfall vor ein paar Jahren ist er halbseitig gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Das hindert den Kochprofi aber nicht daran, eine Küchenbrigade kenntnisreich anzuleiten! Die Brigade besteht aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Weinmenü-Manufaktur im Weinstudio Pfalz, dem beliebten Kochkurs, der im Zweimonatsrhythmus stattfindet. Die nächste Weinmenü-Manufaktur ist am Samstag 25. Januar und beginnt um 14 Uhr. Einige Plätze sind noch frei.

Konzert am Nachmittag

Das Seniorenbüro hat für das erste Halbjahr 2020 wieder ein interessantes Konzertprogramm zusammengestellt. Das Eröffnungskonzert der Reihe „Konzert am Nachmittag“ findet am Montag, 20. Januar 2020, um 15 Uhr im Historischen Ratssaal statt. Es steht unter dem Motto „..von rührend bis erstaunlich…“ Musik aus aller Zeit und aller Welt. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Musikschule Speyer unter Leitung von Bernhard Sperrfechter statt. Der Eintritt ist frei.

Der Historische Ratssaal ist auch für RollstuhlfahrerInnen und RollatrorfahrerInnen zugänglich. Für diese Zielgruppe ist eine Anmeldung im Seniorenbüro, Tel. 14-2661 erforderlich.

Der persönliche Kontakt stärkt die Bindung zur Kirche

Kirchenpräsident Schad betont Leitungsverantwortung aller Getauften – Neujahrsempfang zu Beginn des Kirchenwahljahres in Speyer

Als „menschlichen Schatz“ der Kirche hat Kirchenpräsident Christian Schad die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter bezeichnet, die das Evangelium in Wort und Tat vermitteln. Sie seien Menschen der Hoffnung und der Treue, „Menschen, die von der frohen Botschaft erzählen; die mit anpacken und Verantwortung übernehmen und sich den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft stellen“, sagte Schad beim Neujahrsempfang der Landeskirche in Speyer.

 

Im Blick auf die am 1. Advent 2020 stattfindenden Kirchenwahlen rief der Kirchenpräsident dazu auf, sich in die Leitungsfunktionen der Kirche einzubringen. Es gehöre zur Grunderkenntnis der reformatorischen Kirchen, dass allein das Sakrament der Taufe die Leitungsfunktionen in der Kirche begründeten und die verschiedenen Ämter und Funktionen zusammenwirken müssten. Schad erinnerte daran, dass protestantische Kirche immer von Gremien verschiedener Personen mit unterschiedlichen Gaben geleitet werde.

Wanderausstellung zur Darmkrebsvorsorge

"Würde jeder Anspruchsberechtigte die Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge nutzen, wäre Darmkrebs in der Krankheitsstatistik nicht mehr relevant vertreten". Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann, bei einem von Dr. Matthias Krell, dem Geschäftsführer der Landeszentrale für Gesundheitsförderung e.V. (LZG), moderierten Pressegespräch im DRK-Krankenhaus in Kirchen/Sieg. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte sehr nachdrücklich den Stellenwert der Prävention, die auch für die Landesregierung ein wichtiges Anliegen sei. Die von der LZG und der Stiftung LebensBlicke konzipierte Wanderausstellung zur Darmkrebsprävention hat in zweieinhalb Jahren 44 Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz erreicht (von A wie Altenkirchen bis Z wie Zweibrücken).