Am Freitag, den 06. September 2019 bietet die Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Anne Spiegel ab 15.00 Uhr eine Sprechstunde im Mehrgenerationenhaus im Weißdornweg 3 in 67346 Speyer an.

Themenschwerpunkt ist die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Speyer.

„Tschüss Einweg! Hallo Mehrweg!“ - Ein Leitspruch, der mit Blick auf die derzeitige Diskussion zum Thema Plastik aktueller denn je ist. Besonders problematisch sind die zahlreichen Einwegverpackungen, die durch den wachsenden To-Go-Trend in Umlauf geraten, öffentliche Abfalleimer verstopfen und viel zu oft auf Gehwegen, in Parks und Flüssen landen. Die Stadt Speyer ist sich ihrer Verantwortung bewusst und steuert dem Müllproblem aktiv entgegen. Mit der aus Mannheim stammenden Kampagne „Bleib deinem Becher treu“ wird Einwegbechern der Kampf angesagt.

Die Vorhalle des Doms ist seit Beginn des Jahres komplett eingerüstet, so dass von den Renovierungsarbeiten normalerweise nichts zu sehen ist. Kürzlich warfen Domdekan und Domkustos Dr. Christoph Kohl und Dombaumeisterin Hedwig Drabik einen Blick hinter die Kulissen. 

Domdekan Dr. Kohl, der seit dem 1. Juli auch das Amt als Domkustos übernommen hat und damit neben der Liturgie nun auch für den Bauerhalt des Doms zuständig ist, freut sich über das Voranschreiten der Maßnahme: „Die Vorhalle wird ein Kleinod“. Die Restaurierung der Vorhalle bewegt sich im vorab geplanten Zeit- und Kostenrahmen. Das bedeutet, dass die Maßnahme bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird und dass der prognostizierte Kostenrahmen von 890.000 Euro eingehalten wird.

Auf der obersten Ebene der Gerüste sind die frisch gereinigten, aus Ziegelstein gemauerten Gewölbe zu sehen. Die roten Ziegelsteine besitzen eine Farbfassung, die Farbigkeit der gelben Ziegel besteht von Natur aus beziehungsweise entsteht durch den Brand, erklärt Dombaumeisterin Drabik. Eine Etage darunter sind die frisch gereinigten Lunettenreliefs zu sehen. Diese sind äußerst detailreich gestaltet. Zukünftig sollen diese eine bessere Beleuchtung erhalten, verspricht Domdekan Dr. Kohl. Da auch die Vergoldung des Hintergrunds bereits erneuert wurde, sind die Darstellungen aus dem Leben des Königs Rudolf von Habsburg nun echte Schmuckstücke. Durch die Reinigung und den direkten Zugang zu den Skulpturen wurden auch neue Erkenntnisse über deren Beschaffenheit gewonnen. Die Engelsbüsten am Stufenportal besitzen einen Holzdübel und waren wohl ursprünglich als Ganzkörperfiguren geplant. Das lassen zumindest vertikale Fugen und Überstände am unteren Ende der Figuren vermuten. Domdekan Dr. Kohl freut sich über die Gestaltung der Engel, die alle mit Musikinstrumenten bestückt und mit dem Gotteslob beschäftigt sind. Sie stimmen die Gläubigen auf den Eintritt in den Dom ein.

Im November sollen die Arbeiten fertig sein bis auf das große Fresko über dem Hauptportal. Auf der obersten Etage des Baugerüsts zeigt Dombaumeisterin Drabik das „Sorgenkind“ der Vorhalle: „Die Vergoldung wirft Blasen und löst sich vom Untergrund.“ Grund sei eine Versalzung, was die Restaurierung schwierig mache. Zudem seien nachträgliche Übermalungen festgestellt worden. Über dem Hauptportal hatte der Meister der Domausmalung, Johann Baptist Schraudolph, als sein letztes Werk in Speyer ein Fresko gemalt. Es zeigt neben dem Künstler selbst die Patronin des Doms, die Gottesmutter Maria, und verschiedene Heilige vor einem goldenen Hintergrund. 

Noch bis zum 29. November 2019 können sich Kindertagesstätten, Schulen, Vereine, Verbände, Arbeits- und Interessengemeinschaften sowie Privatpersonen für den mit 1250 Euro dotierten Umweltpreis der Stadt Speyer bewerben. Mit der Auslobung des Preises alle zwei Jahre sollen Aktivitäten zum Schutz der Lebensgrundlagen angeregt und gefördert werden. Zielsetzung ist es, das Verständnis für die Belange der Umwelt zu wecken und die Bereitschaft zu stärken, selbst im Umweltschutz aktiv zu werden.

Auch in diesem Jahr erhalten alle Speyerer Erstklässler von den Stadtwerken zum Schulanfang wieder eine sprudelfeste Trinkflasche geschenkt. 468 Stück sind bei allen Grundschulen zusammen angeliefert worden. Besonders bei sommerlichen Temperaturen sollte die Flasche immer gut gefüllt parat stehen, wenn die kleinen Köpfe beim Buchstabieren und Addieren rauchen.

Der Stadtrundgang »Jüdisches Leben in Speyer« erzählt die Geschichte der jüdischen Gemeinde, die 1084 mit den Privilegien des Bischofs von Speyer beginnt. Als eine der drei SCHUM-Gemeinden erlebten die Speyerer Juden im Mittelalter eine große Blütezeit, von der das einmalige Ensemble aus Synagoge, Frauenbetraum und Mikwe (Ritualbad) Zeugnis ablegt. Diese große Zeit erlebt Anfang des 16. Jahrhunderts eine Zäsur. Dieser Stadtrundgang spannt den Bogen der Geschichte weiter zur neuzeitlichen Gemeinde. Vom 18. Jahrhundert bis zu ihrer Verfolgung und Vernichtung in der Shoa wird sie anhand von Biografien Speyerer Mitbürger*innen jüdischen Glaubens erlebbar. Den Abschluss bildet der Besuch der Synagoge »Beith Shalom«. Sie ist der Mittelpunkt der heutigen jüdischen Gemeinde.

Am 18. August, 11 Uhr wird das letzte Picknick-Konzert des Jahres auf dem Platz der Stadt Ravenna stattfinden. Anlässlich des 30-Jährigen Jubiläums der deutsch-italienischen Städtepartnerschaft von Speyer und Ravenna kommt die „Zan Ganassa Band“ aus der Partnerstadt zu Besuch. Sie nimmt uns beim gemütlichen Picknick mit auf eine musikalische Reise durch Europa.

Dank der Vermittlung der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz erhielt das Stadtarchiv Speyer eine Vollförderung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) in Höhe von rund 26.000 Euro.

Wenn auch das Wetter am Freitag und Sonntag nicht ganz mitspielte, zeigten sich die Vertreter, für die veranstalteten Vereine Roland Lösch und der Organisator der Veranstaltung Peter Stepp zufrieden über die am Wochenende stattgefundene Kaisertafel- Zum eine wurde zum zweiten Mal der Postplatz mit einbezogen, hier hatte der Eventagentur Foonax mit ihrem Chef Peter Nahstoll ihren Stand aufgebaut und die vielen Schirmen sorgten dafür, das man einigermaßen trocken bleib.

Brunnenbesitzer können Brunnenwasser am 19. August beim Labormobil analysieren lasse

Wer einen eigenen Brunnen hat, dessen Wasser zum Beispiel fürs Planschbecken, zum Blumengießen oder sogar zum Trinken genutzt wird, hat am 19. August Gelegenheit, eine Wasserprobe im Labormobil der gemeinnützigen Organisation VSR-Gewässerschutz abzugeben und analysieren zu lassen. Es hält am Montag, 19. August, in der Maximilianstraße vor der ehemaligen Sparkasse. Wasserproben nehmen Dipl. Phys. Harald Gülzow, Projektleiter und ein Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst von 15 bis 17 Uhr am Labormobil entgegen (ideal zum Transport sind Mineralwasserflaschen aus Kunststoff mit 0,5 l Inhalt, sie sollten bis zum Rand gefüllt sein). Eine Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird gegen eine geringe Kostenbeteiligung von zwölf Euro durchgeführt; die Ergebnisse können schon gegen Ende der Aktion abgeholt werden. Gegen weitere Kostenbeteiligungen werden umfangreichere Untersuchungen auf Parameter wie Eisen, Phosphat oder Bakterien angeboten. Das Ergebnis dieser Analysen wird mit einer Bewertung per Post zugesandt.

Anlässlich des Christopher Street Days (CSD) Rhein-Neckar vom 9. bis 11. August 2019 zeigt auch die Stadt Speyer Flagge und hat am Stadthaus, dem Rathaus und der Villa Ecarius die Regenbogenflagge gehisst. „Speyer ist eine bunte und offene Stadt und lebt von der Vielfältigkeit der Menschen in der Region. Gerne unterstützen wir den CSD und setzen mit der Regenbogenflagge ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Gleichberechtigung und gegen die Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*)“, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler.

Im Zeitalter von WhatsApp und Instagram darf man durchaus nostalgisch werden: Passend zum 150-jährigen Jubiläum der Postkarte am 1. Oktober 2019 hat das Stadtarchiv Speyer drei Ansichtskarten aus seinem Bildarchiv als hochwertige Postkarten neu aufgelegt. Die grafisch aufwändig gestalteten farbigen Chromolithografien stammen aus der Zeit um 1900.

Die Broschüre „Öffentliche Erlebnisführungen und Stadtrundgänge 2019“, erhältlich ab sofort bei der Tourist-Information, ist prall gefüllt mit Terminen der Erlebnisführungen und Stadtrundgänge in Speyer im Jahr 2019.

Nun man bezeichnet das „Siedlerfest“ häufig auch als Bruder des großen „Brezelfestes“, aber es ist doch eine ganz andere Atmosphäre, die dieses Fest in der Speyrer Vorstadt auszeichnet Fast familiär und trotzdem für viele Besucher ihr Fest, welches einmal in Jahr an die Gesichte der „Siedler“ erinnert. Traditionell der Einzug und das Hereintragen des „Siedlerbaumes“ durch den Fanfarenzug Rot-Weiß Speyer unter der Stabführung von Eckhard Krieg und kräftigen jungen Männern.

Am heutigen Donnerstag, 01.08.2019, empfing Bürgermeisterin Monika Kabs die US-Generalkonsulin Patricia Lacina zu einem Kennenlerngespräch im Stadthaus.

„Speyer und die Vereinigten Staaten verbindet eine historische Freund- und Partnerschaft. Ich freue mich daher sehr, die Generalkonsulin in unserer schönen Stadt begrüßen zu dürfen“, betont Kabs. Die beiden Frauen tauschten sich insbesondere über die Themen Bildung, Familie und Integration aus. Im Anschluss machte sich Lacina bei einem Stadtrundgang noch ein persönliches Bild von Speyer.