Speyer. Das Land Rheinland-Pfalz, der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN), der Rhein-Pfalz-Kreis, der Landkreis Germersheim und die Stadt Speyer (noch unter Oberbürgermeister Hansjörg Eger) haben im Jahr 2018 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, mit der eine Machbarkeitsstudie für eine Pendler-Radroute zwischen Schifferstadt und Wörth auf den Weg gebracht wurde. 
 

Dass sich dies nun verzögert, erfuhr der Abgeordnete Michael Wagner (CDU) am vergangenen Mittwoch im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde im Ausschuss von Verkehrsminister Volker Wissing jetzt für Ende März 2020 angekündigt. Einen konkreten Termin zur Fertigstellung der Pendler-Radroute Schifferstadt/Wörth konnte der Verkehrsminister nicht nennen, wollte diesen aber im Nachgang zur Ausschusssitzung in Erfahrung bringen.

 

Wagner begrüßte es, dass mit dieser Pendler-Radroute für die Bürgerinnen und Bürger eine echte Mobilitätsalternative geschaffen werde. Da die Zahl der Radfahrer stetig steige und mit der weiteren Verbreitung von E-Bikes auch die gefahrene Streckenlänge zunehme. sei ein sicherer und schneller Weg, auf dem die Radfahrer Vorrang hätten, von Nöten. Darüberhinaus sei die Pendler-Radroute eine gute Ergänzung zum umfangreichen Radverkehrskonzept der Stadt Speyer, das die Speyerer CDU bereits im Jahr 2014 gefordert, und der Stadtrat im Mai 2017 verabschiedet hat. Da hätte es gut getan, wenn man Speyer bereits in der ersten Referenzstrecke berücksichtigt hätte, die nur bis Schifferstadt reicht, so Wagner abschließend. /ps