Im Januar waren mit 2.728 Personen 187 mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. „Eine Steigerung der Arbeitslosenquote ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und lässt sich durch witterungsbedingte beziehungsweise saisonale Einflüsse erklären“, erläutert Zeljko Kuzmanovic, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.
Im Januar haben sich 702 Personen arbeitslos gemeldet, 38 mehr als im Dezember. Im gleichen Zeitraum konnten 508 Frauen und Männer ihre Arbeitslosigkeit beenden, 81 weniger als im Vormonat. „Im Vergleich zum Vormonat ist der Zugang von Menschen, die 55 Jahre und älter sind, erheblich gestiegen. Während sich im Dezember 2019 insgesamt 91 Personen aus diesem Altersspektrum arbeitslos gemeldet hatten, waren es in diesem Monat 131 Personen. Unser Ziel ist es, mit passenden Angeboten den Weg in ein neues Arbeitsverhältnis zeitnah zu ermöglichen“, sagt Kuzmanovic.
Der Bedarf an Personal ist weiterhin rückläufig. So wurden im Januar von Arbeitgebern in der Region 68 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 44 weniger als im Dezember. Insgesamt umfasst der Bestand aktuell 709 Stellen, 80 weniger als im Vormonat.
„Aufgrund der konjunkturellen Situation zeigen sich die Arbeitgeber verhalten, sodass Unternehmen zwar ihr Personal halten, aber von Neueinstellungen absehen“, berichtet Kuzmanovic.