Mit einem bunten Programm und bei strahlendem Sonnenschein begeisterte der Reitclub Speyer e.V. am vergangenen Wochenende (31.8./1.9.) sein Publikum. Während am Samstag das gemütliche Beisammensein bei Bier vom Fass und Gegrilltem im Vordergrund stand, gab es am Sonntag viele reiterliche Darbietungen im Rahmen eines aktiven Mitmachprogramms zu sehen.

Gegenseitig beschnuppern und gemeinsam schwitzen war für die weibliche Bundesligamannschaft des FC Speyer 09 am Sonntag den 01. September die Devise.

40 Vereine, 257 Starter – so stellte sich in diesem Jahr die Landesmeisterschaft des Rheinland-Pfälzischen Karateverbands in Traben-Trarbach dar.

Vom 1. Shotokan-Karateverein Speyer reisten 23 Kinder mit ihren Betreuern und Trainern zu diesem Wettkampf an – und es lohnte sich! 4mal ein erster Platz sowie 4mal ein zweiter Platz, 9 dritte Plätze und 3 fünfte.

Jahrelang war der FV der Verein in der Domstadt, der in der höchsten Liga spielte und zu diesen Zweiten kam auch der FCK mit Fritz Walter zum „Roßsprung“. Auf Speyerer Seite erinnert man sich noch an „Gipsel“ Lang, der aber seinem FV ewig treu blieb. Groß war die Kulisse damals bei den Soieen. Nun inzwischen hat sich viel im Fußball getan und vor 10 Jahren schlossen sich der FV und der VFR zum FC 09 Speyer zusammen.

Währen die beiden Oberligisten der Region enttäuschten war der FC 09 in Topverfassung.

Während der TUS Mechtersheim bereits am Freitag gegen den TSV Schott Mainz mit 1:3 den Kürzeren zog, musste der FVD gegen die II. Mannschaft von Elversberg beim 6:1 eine richtige Klatsche hinnehmen. Mechtersheim spielte gut, aber der Gast nahm die Punkte mit. Ein Rückpass, der zu kurz war, nützte Raphael Assibey-Mensah zur Führung der Gäste. Das 1:1 durch Dana Kader ließ Hoffnung aufkommen, aber zwei Tor von Janek Ripplinger, brachten die Mannschaft aus der Landeshauptstadt auf die Siegesstrasse. Der TUS kontrollierte das Spiel über weite Phasen, im letzten Drittel der Spielhälfte fehlte jedoch die Genauigkeit. Am nächsten Wochenende geht es am Freitag zum Lokalkampf gegen die Arminia aus Ludwigshafen, die vier Punkte mehr aufweist als der TUS.

Die Radrennbahn in Dudenhofen (liebevoll auch „Badewanne genannt) erlebte am Freitagabend das hochklassig besetzte 25. Internationales Radsportmeeting. Ausgeschrieben waren Sprintrennen bei den Junioren, Frauen und Männern und die Zuschauer sahen spannende Rennen. Es gab zudem spannende Wettkämpfe im Omnium fahren der Männer und Frauen und sicher einer der Höhepunkte das Steherrennen.

Großes internationales Starterfeld beim 25. Grand Prix in Dudenhofen mit drei Olympia- Medaillengewinner. Fahrer und Fahrerinnen aus 18 Nationen gaben ihre Startzusage.

Neben dem FV Dudenhofen, der gegen Herta Wiesbach mit 4:1 gewann, mußten sich die beiden anderen höherklassigen Mannschaften mit Niederlage abfinden. Für den TUS, der nicht aus dem Tabellenkeller kommt, gab es eine 1:4 Niederlage beim SV Gonsenheim. Zwar ging man bereits in der 4. Minute durch Thorsten Ullemeyer, der in der 63. Minute wegen Meckerns die Gelb/Rote Karte sah in Führung, musste aber danach vier Treffer hinnehmen, davon drei in den letzten 10 Minuten.

„Die Tabelle lügt nicht, auch wenn sie nur eine Momentaufnahme wiederspiegelt“, so der FVD Trainer Christian Schultz, der nach 5 Spieltagen und den meist geschossenen Tor in der Oberliga seine Mannschaft auf dem zweiten Tabellenplatz wiederfindet und Schultz weiter „Heute haben wir von der ersten bis zur neunzigsten Minute ein fehlerloses Spiel abgeliefert, ich bin stolz auf die Mannschaft“. Bei Dauerregen begann Wiesbach stark, aber die Abwehr der Gelb/Schwarzen um Kevin Schall und Daniel Eppel, die diesmal ganz in Gelb spielten, stand immer richtig,

Ein hart umkämpftes 1:1 war die Ausbeute des TUS beim Favoriten Eintracht Trier am Dienstagabend und damit ein vorderer Tabellenplatz. Mehr als zufrieden war Trainer Christin Schulz mit seiner Mannschaft, die eine sensationelle erste Halbzeit spielte, aber auch das Glück auf seiner Seite hatte, so bei einem Pfostentreffer von Tim Garnier in der 11. Minute und dann kurz vor Ende, als der Schiedsrichter bei einen Zweikampf im Dudenhofener Strafraum nicht auf Elfmeter entschied, sondern auf Freistoß und Gelbe Karte gegen den Trierer Kevin Heintz.