TRÄUME

manchmal sitze ich da und traeume vor mich hin.
ich sitze zwar da, jedoch in wirklichkeit bin ich ganz woanders.

ich bin in einem fremden land, fern von meiner heimat. sitze am weiten meer und schaue den moeven zu, steige zu ihnen auf und segle ueber die klippen.
der warmen sonne entgegen.

ich schaue hinunter auf das gruene land
sehe die menschen weit unter mir.
sie sehen so friedlich aus.
ich sehe die bunten wiesen und die schroffen berge. unruhiges land...

der wind liegt mir in den ohren.
er treibt mich zu den seen und waeldern,
dort, wo morgens der dichte nebel haengt.
dunklelblaues nass spiegelt das licht der feuerigen sonne...

ich lasse mich nieder auf einem hohen berg. er ist ganz kahl.
nur noch gruenes gras.
der wind hat nachgelassen.

ich kann das meer sehen...

die sonne beginnt, sich in die fluten zu stuerzen. feuerrot ist die grosse kugel.
der ganze himmel brennt.
noch wenige augenblicke, dann ist es nacht.

nacht; - zeit, um schlafen zu gehen und zu traeumen... euer denis