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Etwa 500 junge Menschen beim ersten Klimastreik in Speyer - Harsche Kritik an der Politik - OB Seiler zollt spontan ihren Respekt
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AKTUELLES | NEUE MELDUNGEN
Freitag, den 15. März 2019 um 17:48 Uhr
Von Dr. Rolf Klein
und Klaus Stein
Der Erfolg des ersten Speyerer Klimastreiks überraschte selbst die Organisatoren, denn zwischen vier- und fünfhundert Schülerinnen und Schüler waren zum St.-Guido-Stifts-Platz gekommen, um ihrem Unmut gegen die Unfähigkeit der älteren Generationen, konsequenten Klimaschutz zu betreiben, Ausdruck zu verleihen. "Nach und nach zerstören Konzerne, die die Welt beherrschen, die Mutter Erde, und die Politik schaut weg", sagte Mit-Organisatorin Vivienne Ritter in ihrer Rede. Es sei traurig, dass es vor allem jungen Menschen auffalle, was hier für Zustände herrschten, das finde sie das sehr bedenklich.

Die junge Frau forderte die Versammlungsteilnehmer auf, nicht einfach "konform zu gehen mit dem, was Unrecht ist in der Welt" sondern zu sagen, was den jungen Menschen nicht passt und sich von den Erwachsenen nicht abspeisen zu lassen mit der Bemerkung "ihr habt ja eh keine Ahnung". Die bei den bundesweiten "Fridays For Future" gezeigte Solidarität beeindrucke inzwischen auch Politikerinnen und Politiker.
"Beim Marsch des anschließenden Demonstrationszugs Richtung Innenstadt skandierten die Teilnehmer "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut."
Auf selbst gebastelten Plakaten war "Es gibt keinen Planeten B", "Fürs Klimaziel 1,5 Grad, fährt man besser Rad" oder "Wir machen weiter, bis ihr handelt" zu lesen.
Auch an Speyers großem Stadttor, dem "Altpörtel", gab es eine Kundgebung mit kritischen Reden, die vom jungen Publikum - sogar eine Gruppe mit ganz kleinen (Kita/Grundschule?) hatte sich angeschlossen - mit lautem Beifall bedacht wurden.
Bei der abschließenden Kundgebung vor dem Stadthaus wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, weiter zu machen und nicht nachzulassen. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler ergriff spontan das Wort und zollte der Demonstration ihren Respekt. "Lasst Euch nicht einschüchtern", rief sie den Jugendlichen zu. Deren Engagement sei heute gefordert, um den Politikern - zu denen sie als Oberbürgermeisterin auch gehört - zu sagen, wenn ein eingeschlagener Weg korrigiert werden müsse:
"Wann, wenn nicht jetzt?" Diese Solidarität von der Stadtspitze wurde mit Jubel und Beifall quittiert. Die Organisatoren bedankten sich bei allen Teilnehmern, Helfern und der Polizei, denn die Veranstaltung verlief laut Polizeibericht "ohne besondere Vorkommnisse".

 

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