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Hanhofen: Lust auf Begegnung - Friederike Ebli eröffnete zu letzten Mal das Historische Dorffest - Kurzweiliges Theaterstück mit vielen Gags
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VORDERPFALZ | Uebersicht Vorderpfalz
Dienstag, den 04. September 2018 um 06:18 Uhr
Mit dem diesjährigen "Historischen Dorffest" zeichnete sich das Ende einer Ära ab, denn zu letzten Mal eröffnete Ortsbürgermeister Friederike Ebli die dreitägige Veranstaltung im Herzen des Ganerb-Dorfes. Seit einem Vierteljahrhundert prägt die Politikerin die Geschicke Hanhofens maßgeblich mit. Bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr wird sie nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren, wie sie zu bei ihrer Eröffnungsrede betonte.

Noch einmal konnte sie zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Landtagsabgeordneter Reinhard Oelbermann, die Bürgermeisterin aus Schifferstadt Ilona Volk, Bürgermeister Peter Eberhard aus Dudenhofen mit seiner Frau Heike und sein Kollege aus Harthausen Harald Löffler sowie den ehemaligen Europaabgeordneten Jürgen Creutzmann mit Gattin.
"So ein Dorffest soll vor allem viel Freude machen, vielen Menschen Lust auf Begegnung" so die Bürgermeisterin. Das gehe alles nicht ohne engagierte Vereine, denen sie dankte. Ganz besonderer Dank gebührt dem "Geschäftsführer" des Ortskartells und Marktmeister des Dorffestes, dazu noch Vorsitzender des MGV, dem unermüdlichen Bernhard Steigleider.
"Ich wünsche mir, dass das Dorffest auch in Zukunft einen festen Platz im Ortsgeschehen hat, dass unsere jungen Leute bereit sind zu helfen, um unsere Traditionen weiter zu pflegen,  dass wir immer in Frieden feiern können", sagte Ebli.
Nach der vom Chor des MGV begleiteten Eröffnung wurde ein Theaterstück aus der Feder von Angelika Großstück uraufgeführt. Es spielte diesmal in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu der Zeit, als der US-Präsident John F. Kennedy zu Besuch in Deutschland war und die legendären Worte "Ich bin ein Berliner" sprach.
Die Autorin und das Ensemble hatten sich einiges einfallen lassen, um ein kurzweiliges, vor Gags sprühendes Stück auf die Bühne zu bringen, bei dem es um die "Wutz schlachten" ging. Besonders die Personen hatten ihren besonderen Charakter. Da war die Dorflehrerin mit grünem Hütchen und Rohrstock, der Liebeslieder singende und rote Rosen verteilende Pfarrer und der Metzger, der den Pfarrer mit Worten wie "hau an du schwarzer Krapp" aus dem Dorfwirtshaus jagen wollte - das schien etwas zu dick aufgetragen. Wie aber nicht nur die Bürgermeisterin wusste sondern auch andere Hanhöfer über 60 bestätigten, kam das nahe an die Realität. Dass aber ein verirrter Amerikaner der US-Präsident gewesen sein soll, den man im Fernsehen wiedererkannte, das war dann doch starker Tobak.
Zum Schluss sangen alle aus voller Kehle "Do wer die Wutz geschlacht" mit, auch die Zuschauer, begleitet vom Speyerer Klaus Bohn auf der Gitarre.
Das Publikum auf dem Dorfplatz vor der Kirche war begeistert und sparte nicht mit Applaus.
Danach waren die Höfe und Schänken gut gefüllt, denn das Wetter passte perfekt. (ks/Fotos: ks)

 

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