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Böhl-Iggelheim: 43. Ökumenischer Hungermarsch am 14. Oktober 2018 zugunsten einer Krankenstation in Tansania
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VORDERPFALZ | Uebersicht Vorderpfalz
Dienstag, den 18. September 2018 um 12:49 Uhr
"Wir helfen heilen - Medizinische Erstausstattung für eine christliche Krankenstation in Engare/Tansania" lautet das Motto des diesjährigen ökumenischen Hungermarsches in Böhl-Iggelheim am 14. Oktober 2018. In Tansania gibt es nach wie vor eine relativ hohe Säuglings- beziehungsweise Müttersterblichkeit bei Geburten. Ungefähr 43 Prozent der Geburten können medizinisch betreut werden. Immerhin ist die durchschnittliche Lebenserwartung auf knapp über 65 Jahre gestiegen. Im Jahre 2015 waren ca. 32,3Prozent der Bevölkerung unterernährt - ungefähr 66.000 Tansanierinnen und Tansanier litten an der Tropenkrankheit Malaria, zirka fünf Prozent der Menschen vor Ort gelten als HIV-positiv.

Allein anhand dieser Zahlen sind Investitionen im medizinischen Bereich nach wie vor sinnvoll. Die Krankenstation der im Norden Tansanias gelegenen Gemeinde Engare, wurde (als Gebäude) in katholischer Trägerschaft von einem anderen Geldgeber errichtet. In der Gegend gibt es viele Arbeitsmigranten und arme Einheimische, die von weit herkommen, um jene sehr einfache Krankenstation zu nutzen. Allerdings ist die Ausstattung noch sehr rudimentär. Es fehlen notwendige Gerätschaften wie ein Röntgen- oder Ultraschallgerät. Wenn z. B. diese Ausrüstung angeschafft werden könnte, würde man den Menschen vor Ort einen großen Dienst erweisen und dem vorhandenen einfachen OP-Saal erst zur besseren Funktionstüchtigkeit verhelfen. Gleichzeitig könnte man die Qualität der Schwesternausbildung steigern, da die Krankenstation dann nicht nur für erste Notversorgungen, sondern auch für weiterreichende Behandlungen nützlich wäre, so dass auch Aus- und Fortbildungen für Schwestern und anderes Personal vor Ort (und nicht nur in weit entfernt liegenden Krankenhäusern) möglich wären. Die benötigten Finanzmittel für die Ausstattung sollen mit Ihrer Mithilfe beim diesjährigen Hungermarsch in Böhl-Iggelheim "erlaufen" werden.
Die Umsetzung des Projektes erfolgt zusammen mit Pater Gabriel Msuya und den Holy Spirit Fathers, die sich besonders im sozial-karitativen Bereich engagieren, also in der Leitung medi-zinischer Einrichtungen sowie als Träger und Leiter von Bildungseinrichtungen wie Kindergärten und Grund- sowie berufsbildenden Schulen. Für das Wohl der Menschen setzen sich die Mit-glieder der Gemeinschaft also nicht nur auf pastoraler Ebene, sondern auch ganz konkret im sozialen Bereich, im Kampf gegen die Armut ein. Pater Msuya war bereits bei den Hungermär-schen 2006 und 2012 aktiv tätig und kennt die Gemeinde von Engare aus eigener Anschauung und Tätigkeit von 2013 bis 2016; er hat das Projekt mit angestoßen und wird dessen ordnungs-gemäße Durchführung bei seinen Heimataufenthalten und mithilfe seiner Kontakte persönlich überwachen.
Start und Ziel des Hungermarsches befinden sich am Naturfreundehaus Böhl. Der Marsch kann in der Zeit zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr begonnen werden. Um 9.00 Uhr findet eine kleine Eröffnungsfeier statt. Teilnahmekarten gibt es u.a. bei den Pfarrämtern/Pfarrbüros in Böhl-Iggelheim und den Nachbarorten. Spenden können auch direkt auf das Sonderkonto "Hungermarsch 2018" IBAN: DE80 5479 0000 0001 3515 16 (BIC: GENODE61SPE) bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG überwiesen werden.
Wie schon 2017 wird auch in diesem Jahr eine "große Runde" mit einer Länger von 10 Kilome-tern (mit Zwischenstation) und eine "Familienrunde" von 5 Kilometern (ohne Station) angeboten. Selbstverständlich können auch beide Runden zurückgelegt werden. Das "Familienquiz" mit Fragen zur Hungermarschstrecke soll auch dieses Mal den Hungermarsch wieder zum Fami-lienereignis werden lassen.
Weitere Informationen zum diesjährigen Hungermarsch sowie der bisherigen Hungermarscharbeit erhalten Sie im Internet unter www.hungermarsch-boehl-iggelheim.de oder bei Herrn Bernd Kiefer (? 06324/6616). (spa/Foto: Privat)

 

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