Anzeige Brezelfest

BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

'Bundesregierung verspielt die Zukunft': Ministerpräsident und Umweltministerin kritiserien Atombeschluss von Schwarz-Gelb
Drucken
REGIONAL | Uebersicht Region
Montag, den 06. September 2010 um 17:29 Uhr

„Dieses Energiekonzept widerspricht den Interessen von Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft. Laufen Atomkraftwerke länger, so wird die Frage der Sicherheit immer drängender. Atomkraft ist Hochrisikotechnologie. Und es gibt noch immer keine Lösung für die sichere Lagerung hochradioaktiver Abfälle.“

 

Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Margit Conrad kritisieren die heute bekannt gegebenen Entscheidungen der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken mit Nachdruck: „Die Bundesregierung verspielt die Zukunft und schadet den Verbrauchern und dem Wirtschaftsstandort“. Rheinland-Pfalz wird eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht anstrengen, sollte die Änderung des Atomgesetzes ohne Zustimmung des Bundesrates verabschiedet werden.
„Dieses Konzept ist ein Kotau vor den großen Energieversorgern“, betonen Beck und Conrad. „Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Wirtschaft werden die Zeche zahlen müssen, während die vier großen Energiekonzerne enorme Gewinne aus abgeschriebenen Atomkraftwerken einstecken.“ Die Betreiber von Atomkraftwerken können nach Berechnungen eines namhaften Berliner Wirtschaftsinstitutes mit jährlichen Zusatzgewinnen in Höhe von rund 6,4 Milliarden Euro (bei einem Strompreis von 6,5 Cent pro KWh) rechnen. Dem steht die Kernbrennstoffsteuer in Höhe von 2,3 Milliarden Euro pro Jahr und eine zusätzliche Abgabe in Höhe von 200 bis 300 Millionen Euro pro Jahr gegenüber. „Durchgesetzt haben sich die Atomkonzerne, denn die Steuer wurde auf 6 Jahre befristet, die AKWs aber laufen doppelt so lange“, sagten Ministerpräsident Beck und Ministerin Conrad.
Beck und Conrad: „Dieses Konzept macht Energie teuer, weil es Wettbewerb verhindert. Die Erneuerbaren Energien werden ausgebremst und damit Innovation und Beschäftigungsimpulse, wie sie eine dynamische Weiterentwicklung von Energieeffizienz, Erneuerbaren Energien und hocheffizienter Kraftwerkstechnologie bietet. Diese Bundesregierung verspielt die Chance, eine unabhängige Versorgung mit heimischen und sicheren Energien auf die Beine zu stellen.“ (spa/Foto: ks)

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.