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Schulbehörde bleibt stur : Schulaufsicht und Bildungsministerium äußern sich zu Fall Serhad Yüce
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Dienstag, den 23. August 2011 um 17:23 Uhr

Nach dem Erscheinen des Berichtes zur Situation des körperbehinderten elfjährigen Serhad Yüce, dem der Besuch einer allgemeinen Grundschule verwehrt wird, erreichten die Redaktion zwei E-Mail-Nachrichten. Wie Pressesprecherin Eveline Dziendziol von der in diesem Falle zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) des Schulaufsichtsbezirkes Trier mitteilte, ist die Behörde nach wie vor der Ansicht, dass der von den Eltern Serhads gewünschte Wechsel in die Salierschule im Rahmen einer Integration in diesem Schuljahr nicht mehr in Frage kommt.

 

Die ADD bekräftigte nochmals ihren Standpunkt, bei der Salierschule handele sich um keine Schwerpunktschule zur Aufnahme beeinträchtigter Kinder. Auch der Hinweis auf die fehlenden baulichen Voraussetzungen (siehe Durchblick Nr. 26) wie sie von der Schulleitung der Salierschule bereits angeführt worden waren, wurde von Pressesprecherin Dziendziol erneut erwähnt. Die ADD bekräftigte jedoch in ihren Ausführungen einen Wechsel des Jungen nach Beendigung dieses Schuljahres an eine weiterführende Schule der Sekundarstufe I im Verbund mit der Förderschule in Ludwigshafen vorzubereiten, in der Serhad derzeit den Unterricht besucht. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Person von Pressereferent Wolf- Jürgen Karle bedankte sich im Namen von Ministerin Doris Ahnen für die Anfrage von speyer-aktuell und äußerte sich zur Problematik Schulwechsel Yüce wie folgt: Das Ministerium legt Wert auf die Feststellung, dass es Zielsetzung der neu gewählten Landesregierung sei, im Schulgesetz ein uneingeschränktes Wahlrecht der Eltern bei der Schulauswahl ihrer behinderten Kinder festzuschreiben. Das hieße also freie Wahl zwischen dem Besuch einer Förderschule und dem integrativen Besuch einer normalen Einrichtung. In seinen weiteren Ausführungen verweist auch Presesprecher Karle auf das ihm vorliegende Schreiben und die Begründung des ADD, von einem Wechsel Serhads zum jetzigen vierten Schuljahr aufgrund mangelnder zeitlicher Vorbereitung von Schüler und Schule abzusehen.
Fehlende Erfahrung und bautechnische Hindernisse kämen hinzu. Nichtsdestotrotz werde die Schulaufsicht in Konsens mit dem Bildungsministerium Sorge tragen, dem Jungen einen adäquaten Abschluss an einer weiterführenden Schule im Schuljahr 2012/2013 zu ermöglichen. Man ist sich mit der Schulaufsicht dahingehend einig, dass selbstverständlich auch die Eltern Yüce herzlich dazu aufgefordert sind, an diesem "Überleitungsprozess" mitzuwirken. Der verzweifelte Vater des Jungen, dessen Bemühungen um Aufnahme seines Sohnes auch von der Siedlungsschule sowie der Vogelsanggrundschule abschlägig beschieden worden waren, hat über seine Anwältin Widerspruch gegen den Bescheid der ADD eingelegt und erwägt jetzt mit Unterstützung des Behindertenbeauftragten Wolfgang Brendel eine schriftliche Eingabe in Mainz bei Ministerpräsident Kurt Beck." Ich bin zwar müde vom Kämpfen, betonte Yüce im Gespräch mit der Redaktion von speyer-aktuell, aber ich tue dies auch zum Nutzen anderer betroffener Familien. " Immerhin fand sich mittlerweile ein Kompromiss zwischen dem Fahrdienst der Stadt Ludwigshafen und der Familie Yüce. Serhad wird ab sofort doch später als ursprünglich beabsichtigt von zu Hause abgeholt und zur Schule gefahren. (da)

 

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