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Sophie Oppinger, Corinna Schlosser und Christian Fisch als Vorstand des neuen Speyerer Jugendstadtrats gewählt - ambitioniertes Arbeitsprogramm
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 09. Februar 2018 um 16:37 Uhr
Es brauchte mehrere Wahlgänge, bis am Mittwoch die 24 anwesenden neuen Jugendstadtratsmitglieder einen Vorstand gewählt hatten. Um den Vorsitz hatten sich vier Jugendliche beworben, von denen sich Sophie Oppinger mit den meisten Stimmen (12) klar durchsetzte.  Knapper wurde es bei den beiden Stellvertretern. Corinna Schlosser schaffte es mit acht Stimmen bereits im ersten Wahlgang. Drei weitere hatten jeweils sieben Stimmen bekommen, so das eine Stichwahl entscheiden musste, bei der sich Christian Fisch durchsetzte.

  Zuvor hatte Oberbürgermeister Hansjörg Eger auf die rechte und Pflichten des Jugendstadtrats hingewiesen. Alle Stadträte seien nicht nur einer bestimmten Gruppe verpflichtet sondern allen Bürgerinnen und Bürgern, also dem Gemeinwohl. Er sicherte zu, dass man die Vorschläge des Jugendstadtrats wohlwollend aufnehmen werde.
 Sophie Oppinger stellte dann die im Vorfeld gemeinsam erarbeiteten drei Schwerpunktthemen vor. Demnach wolle man etwas zur Unterhaltung der Jugendlichen anbieten wie beispielsweise ein Fest oder eine Sommerparty. Das Freitagskino soll fortgesetzt werden und man wolle Workshops anbieten.
 Ein weiterer "Fokuspunkt" sei es, Jugendlichen die Politik näher zu bringen, etwa in Form von Diskussionsrunden mit Politiker, politischen Workshops oder "Politik in der Kneipe".
 Es gehe auch darum, die Infrastruktur für Jugendliche zu verbessern, sei es durch schnelleres Internet, beim Verkehr im Zusammenhang mit den Schulen, aber auch um ordentliche Schultoiletten.
 Auch wolle man durch Öffentlichkeitsarbeit den Jugendstadtrat bekannter machen.
 Laut der für den Jugendstadtrat zuständigen Sozialarbeiterin Sabrina Hecht ist noch in diesem Monat ein Treffen geplant, bei dem die Projekte konkretisiert werden sollen. (ks/Fotos: ks)

 

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