Zwar ist Hanhofen die kleinste Gemeinde in der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, doch in Sachen „Müllvermeidung bei Dorffesten“ sicherlich eine der größten.

Vielfalt aller Orten und das mit wenig Plastik, das hatte sich das Ortskartell im Frühjahr vorgenommen. Dieses Jahr zum wunderschönen Dorffest rund um die von den von beiden Konfessionen benutzte Kirche wurde dies auch geschafft. Zum Beginn stand die ökumenische Andacht, in der Pastoralreferentin Sabine Aischner dazu aufrief, diesen schönen Flecken Erde zu erhalten, damit auch in Jahren unbekümmert friedliche Feste gefeiert werden können.

Zu Beginn begrüßte die neue Ortsbürgermeisterin von Hanhofen Silke Schmitt-Makdice (Foto) die Gäste, und Friederike Ebli, seit wenigen Wochen in Ruhestand, führte durch das Programm. Ein erster Rundgang zu den 14 Anbietern aus Gastronomie und Handel: Bernhard Steigleider, Geschäftsführer des Ortskartells, überprüfte alle Aussteller, und siehe da, es war tatsächlich ein plastikfreies Gemeinschaftserlebnis. Der MGV Cäcilia servierte sein Essen auf Porzellan, aus Terrinen ließ man sich trotz sommerlicher Hitze beim Freundeskreis Hanhofen-Kondoros ein Kesselgulasch schmecken. Beim Angelsportverein wurde Zander umweltfreundlich serviert. Natürlich gehört zur Dampfnudel ein Weinsoße, doch wie diese am besten ohne Plastikgeschirr serviert werden kann, dazu hat vielleicht Daniel Düsentrieb eine Idee. Eis isst man aus einer Papiertüte mit Holzlöffel, während Käsespätzle (Culinarische Sieben) und Urpfälzer Saumagen (Fußballer) ohnehin kein Plastikgeschirr benötigen. Das Unterhaltungsprogramm mit „Den Gingers“ am Freitag und den „Good Times“ am Samstag und zum Abschluss am Sonntag mit der Blaskapelle aus Dudenhofen boten ausgewogenen Ohrenschmaus für alle. (hgw)