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Dudenhofen: Verein für Heimatgeschichte und -kultur hat in 25 Jahren viel erreicht
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VORDERPFALZ | VBG Roemerberg-Dudenhofen
Mittwoch, den 21. November 2018 um 08:34 Uhr
Von Hansgerd Walch
Vor 25 Jahren wurde der Verein für Heimatgeschichte und -kultur in Dudenhofen gegründet. Was dieser Verein in dieser kurzen Zeit, gemessen an der Geschichte Dudenhofens, geleistet hat, konnten die zirka 100 Besucher bei der Festveranstaltung im Bürgerhaus am vergangenen Freitag erfahren. Der jetzige Vereinsvorsitzende Peter Eberhard begrüßte unter den Gästen den Landtagsabgeordneten Rainer Oelbermann (CDU), Landrat Clemens Körner (CDU) und das Ehrenmitglied des Vereins Armin Tussing (SPD), dem damaligen Ortsbürgermeister und Gründer des Vereins.

Am 16. November 1993 war es dann soweit. Aufgabe des neuen Vereins sollten sein:
-Sammeln, Erforschen und Ordnen von Materialien zur Ortsgeschichte,
-Denkmalpflege,
-Vorträge und Führungen,
-Geschichte historischer Bauwerke darstellen,
-Förderung der pfälzischen Mundartgedichte von Bürgern aus Dudenhofen,
-Darstellung von langjährigen Vereinsjubiläen,
-Beschreibung von Namensforschung,
-Geschichte ehemaliger Dudenhofener
und letztendlich die Schaffung eines Heimatmuseums, um auch den nachfolgenden Generationen zu zeigen, wie wichtig es ist zu erfahren, wie es früher war. Eberhard erinnerte an die vielen Zusammenkünfte im "Lamm" und das durch entstandene Heimatfest, welches heute noch als Scheunenfest gefeiert wird. Auch die Kilianer AG hat unter dem Dach dem Heimatvereins ihre Bleibe gefunden.
Sicherlich ist einer der Höhepunkte des Vereins die Herausgabe von neun Bänden, die Dr. Karlheinz Debus nochmals vorstellte. Neben dem Gründer des Vereins waren seine Nachfolger Clemens Körner und Peter Eberhard, als Ortsbürgermeister auch Vorsitzendes des Vereins. Mit engagierten Mitbürgern schafften sie vieles, zuletzt die Einrichtung des "Musealen Naturzentrums" in der Realschule plus, das die gesammelten Schätze von Erich Bettag zeigt.
Dr. Thomas Fandel, Archivdirektor aus Speyer, zeigte in seinem Festvortrag "Katholische Kirche und Nationalsozialismus - Schlaglichter am Beispiel des Dudenhofener KZ Priester Ludwig Bauer", dass nicht nur das Reichshauptquartier in Berlin maßgebliche Entscheidung fällte, sondern dass dies auch im Gau unter der Leitung von Josef Bürkel möglich. So verbrachte Bauer drei Jahre im Ausschwitzen KZ.
Auch die Zusammenarbeit zwischen katholischer und evangelischer Kirche mit den Nationalsozialismus waren Schlaglichter seines Vortrages. Abschließend appellierte er an alle, im Zeichen des zunehmenden Populismus die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch Armin Tussing, Dr. Karlheinz Debüt und Erich Bettag mit Ehrenurkunden ausgezeichnet.
Bettina Oster (Klavier) und Pia Knoll (Gesang) sorgten für die musikalische Umrahmung der Feierstunde.

 

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