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Römerberg-Dudenhofen: Trockenheit bereitet Waldvauverein Ganerb Sorgen - riesige Fichtenbestände durch Borkenkäfer vernichtet
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VORDERPFALZ | VBG Roemerberg-Dudenhofen
Mittwoch, den 05. Dezember 2018 um 13:51 Uhr


 

Von Hansgerd Walch
Dass sich der 1983 gegründete Waldbauverein Ganerb auf einem guten Weg befindet, zeigte die sehr gut besuchte Generalversammlung im Dudenhofener Turnerheim. Der Verein zählt momentan 425 Mitglieder und davon haben 150 Mitglieder eine Privatwaldfläche von 53,6 Hektar an den Verein verpachtet. Dadurch ersparen sie sich wesentliche Beiträge an die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft, wie der alte und neue Vorsitzende, Peter Eberhard, ausführte. Nachpflanzen brauchte man wenig, in erster Linie sei man mit Sicherungsmaßnahmen, Fällung kranker Bäume und Sicherung der Waldwege beschäftigt gewesen.

Die Flächen der einzelnen Gemeinden verteilen sich wie folgt: Dudenhofen 155 Hektar, Hanhofen 105 Hektar, vier Hektar Privatwald stehen zur Schilderung noch aus, der Römerberger Wald wurde mit 40 Hektar angegeben. Bei der Aktion "Baum des Jahres" wurden 200 Esskastanien ausgegeben und 2019, wenn die "Flatterulme" Baum des Jahres sein wird, erwartet man eine ähnliche Zahl ausgegebener Baumsetzlinge.
Auch die gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins sind zu erwähnen, so die zahlreichen Vorträge und der viertägige Vereinsausflug ins Elsaß.
Kassier Emil Münzer legte einen ausgeglichenen Haushaltsplan vor. Sorgen bereiteten ihm aber die hohen Versicherungsbeiträge. Die Satzung paßte man dem neuen europäischen Gesetz des Datenschutzes an. Als 2. Vorsitzender wurde dann Ernst-Georg Hellmann gewählt, Emil Münzer wurde als Schriftführer bestätigt und Christel Müller als Schriftführerin ergänzte den Vorstand, dem noch Peter Bachmann als Gerätewart sowie Bernd Zettler, Siegfried Zürker, Sven Ofer, und Helmut Schreiner als Beisitzer angehören.
Dass das vergangene Jahr  zu trocken war, konnte man den Berichten der Forstdirektorin Monika Bub und des Privatwaldbetreuers, Forstamtmann Jürgen Render, entnehmen. Explosionsartig vermehrten sich bei diesem Wetter die Borkenkäfer und vernichteten riesige Fichtenbestände. Bei der Kastanie sei die Lage nicht ganz so schlimm. Aus dem Auwald ganz verschwinden werde wahrscheinlich die Esche, die zu 99 Prozent von einem Pilz befallen sei. Da man nur 58 statt der erwarteten 125 Tonnen Holz verkaufen konnte, war es finanziell gesehen alles andere als gut. Sorgen bereiteten die Vorsichtsmaßnahmen für die afrikanische Schweinepest. Allerdings gebe es noch keinen gemeldeten Fall.
Im Wald gab es laut Jürgen Render einen Brand, der schnell gelöscht werden konnte Sorgen bereiten ihm die Schäden an der Kiefer, die er aber "im Anfangsstadium" bezeichnete. (Foto: spa)

 

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