BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

Hanhofen: "Engagiert bis zum letzten Tag" - in 25 Jahren Amtszeit von Friederike Ebli hat sich viel geändert - Scheidende Ortsbürgermeisterin zieht beim Neujahrsempfang Bilanz
Drucken
VORDERPFALZ | VBG Roemerberg-Dudenhofen
Montag, den 07. Januar 2019 um 17:47 Uhr

Von Klaus Stein
"Hanhofen ist schön, Hanhofen ist unsere Heimat." Bürgermeisterin Friederike Ebli (SPD) wünschte sich beim Neujahrsempfang der Gemeinde, dass die Neubürger das bald über ihre neue Wohngemeinde sagen werden. Seit fast einem Vierteljahrhundert wirkt Ebli maßgeblich daran mit, dass sich die Menschen in Hanhofen wohlfühlen - egal ob Alteingesessene oder neu Hinzugezogene. In dieser Zeit sei die Gemeinde von 1.860 bei ihrem Amtsantritt 1994 auf aktuell zirka 2.700 Menschen angewachsen. Hanhofen habe sich in den vergangenen 25 Jahren stark verändert. In ihrer Rückschau, in der auch etwas Wehmut mitschwang, wurde noch einmal deutlich, was ihr auch persönlich immer am Herzen lag: Neben dem Zusammenhalt im Dorf ist es das Wohl der Kinder.

  So sei der Kindergarten von damals drei auf heute sieben Gruppen ausgebaut worden, in der 150 Kinder bereut werden. Auch die Grundschule sei erweitert und modernisiert, energetisch saniert worden. Nachhaltiges Handeln sei für sie immer eine Richtschnur gewesen. Die Schule sei mit einem ordentlichen Budget ausgestattet, das die Anschaffung der erforderlichen Sachmittel für einen modernen Unterricht ermögliche.
Dank des Fördervereins ist die Schule mit zeitgemäßen Computern ausgerüstet.
Auch in den kommenden Jahren sei die Schulsanierung ein für Hanhofen großes Projekt, das mit Kosten von 2,2 Millionen Euro zu Buche schlagen könnte.
Ebli dankte den Fördervereinen sowie den Elternvertretern für ihr herausragendes Engagement. In ihren Dank schloss sie die pädagogischen Kräfte mit ein.
"Gute Bildung ist teuer, aber teurer ist keine Bildung", so das Credo der Bürgermeisterin.
Das Ansehen Hanhofens sei auch dadurch gewachsen, dass die Gemeinde im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ausgezeichnet wurde. Dazu hätten alle Bürgerinnen und Bürger beigetragen mit blumengeschmückten Fenstern oder die restaurierte Mauer des ehemaligen fürstbischöflichen Amtshauses. Die angestrahlte Kirche heiße die Menschen willkommen.
Dass Hanhofen eine begehrte Wohngemeinde ist habe sich daran gezeigt, dass die Baugebiete der vergangenen Jahre immer schnell bebaut gewesen seien. Derzeit sei allerdings kein neues Baugebiet in Sicht.
Der Bau der Kulturscheune sei für Hanhofen ein "Meisterstück" gewesen. Dank eines 65 Prozent-Zuschusses des Landes und der ehrenamtlichen Arbeit von Gemeinderatsmitgliedern sowie anderen Bürger konnte in vierjähriger Bauzeit ein wahres Schmuckstück entstehen.
"Ich bin gerne Ortsbürgermeisterin meiner, unserer Heimatgemeinde, und werde das auch engagiert bis zum letzten Tag sein", schloss sie ihre Rede.
Wie in den vergangenen 24 Jahren - Ebli hatte den Neujahrsempfang auf Anregung von Bürgern im zweiten Jahr ihrer Amtszeit eingeführt - sprachen die Sternsinger den Segensspruch. Zuvor hatten sie zugunsten eines Hilfsprojekts in Ruanda 3.670 Euro im Dorf gesammelt, davon 510 beim Neujahrsempfang, wie Pastoralreferentin Sabine Alschner mitteilte.
Mit seinen Liedbeiträgen unterhielt der MGV 1850 Hanhofen die zahlreichen Gäste, darunter Landtagsabgeordneter Reinhard Oelbermann, Kreisbeigeordneter Manfred Gräf, die Bürgermeisterkollegen Peter Eberhard und Harald Löffler sowie zahlreiche Beigeordnete und Ratsmitglieder.
Zum zweiten Mal grüßten die Jagdhornbläser der Kolpingsfamilie Dudenhofen die Besucher musikalisch.
Zum Abschluss ehrten Ebli und die Beigeordnete Silke Schmitt Menschen, die sich besonders eingebracht hatten. Auch überreichen von Geldkuverts mit finanziellen Zuwendungen an die Vereine. (Fotos: ks)

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.